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lehre:sose2022:sozialwissmeth:analysen:trapp:tandem-02

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lehre:sose2022:sozialwissmeth:analysen:trapp:tandem-02 [2022/06/20 20:20]
tandem-02a [4. Erhebungsverfahren]
lehre:sose2022:sozialwissmeth:analysen:trapp:tandem-02 [2022/06/20 20:21] (aktuell)
tandem-02a [6. Auswertungsverfahren und Interpretation]
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 ==== 6. Auswertungsverfahren und Interpretation ==== ==== 6. Auswertungsverfahren und Interpretation ====
  
-Ricarda Trapps Studie definiert sich sowohl als Fallstudie als auch als Vergleichsstudie (vgl. Trapp, 2010, S. 205). Bei einer Fallstudie ist eine Untersuchung auf unterschiedlichen Ebenen möglich (vgl. Lamnek, 2010, S. 205) während bei einer Vergleichsstudie einzelne Fälle anhand gemeinsamer Merkmale gegenübergestellt werden (vgl. Flick, 2010, S. 254). Als Auswertungsverfahren verwendet sie die Qualitative Inhaltsanalyse, basierend auf Kuckartz (vgl. Trapp, 2019, S. 206). Kuckartz Methode umfasst das wiederholte, sorgfältige Lesen des Materials, indem durch das markieren von Textstellen und Memos Hauptkategorien für den ersten Codier Prozess entwickelt werden. Danach werden Subkategorien bestimmt, um im Anschluss einen Code-Baum zu entwickeln (vgl. Kuckartz, 2014, S. 59-83). Die Auswertung der qualitativen Daten erfolgt somit über das Softwareprogramm MAXQDA, um die gesammelten Ergebnisse des Codebaums zu sortieren. Ricarda Trapp stützt sich in ihrer Studie auf alle Hauptkategorien und verwendet zudem das ITPACK-Modell, um die Verbindungen der Subkategorien einer Hauptkategorie zu berücksichtigen. Deshalb wählt sie Kuckartz beschriebene Form der kategorienbasierten Auswertung (vgl. Trapp, 2019, S. 207). Anschließend erfolgt eine Typenbildung, anhand von Mustern, diese basieren auf gefilterten Daten (vgl. Lamnek, 2010, S. 205).+Ricarda Trapps Studie definiert sich sowohl als Fallstudie als auch als Vergleichsstudie (vgl. Trapp, 2010, S. 205). Bei einer Fallstudie ist eine Untersuchung auf unterschiedlichen Ebenen möglich (vgl. Lamnek, 2010, S. 205)während bei einer Vergleichsstudie einzelne Fälle anhand gemeinsamer Merkmale gegenübergestellt werden (vgl. Flick, 2010, S. 254). Als Auswertungsverfahren verwendet sie die Qualitative Inhaltsanalyse, basierend auf Kuckartz (vgl. Trapp, 2019, S. 206). Kuckartz Methode umfasst das wiederholte, sorgfältige Lesen des Materials, indem durch das markieren von Textstellen und Memos Hauptkategorien für den ersten Codier Prozess entwickelt werden. Danach werden Subkategorien bestimmt, um im Anschluss einen Code-Baum zu entwickeln (vgl. Kuckartz, 2014, S. 59-83). Die Auswertung der qualitativen Daten erfolgt somit über das Softwareprogramm MAXQDA, um die gesammelten Ergebnisse des Codebaums zu sortieren. Ricarda Trapp stützt sich in ihrer Studie auf alle Hauptkategorien und verwendet zudem das ITPACK-Modell, um die Verbindungen der Subkategorien einer Hauptkategorie zu berücksichtigen. Deshalb wählt sie Kuckartz beschriebene Form der kategorienbasierten Auswertung (vgl. Trapp, 2019, S. 207). Anschließend erfolgt eine Typenbildung, anhand von Mustern, diese basieren auf gefilterten Daten (vgl. Lamnek, 2010, S. 205).
 ==== (7. Geltungsbegründung und Gütekriterien) ==== ==== (7. Geltungsbegründung und Gütekriterien) ====
  
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