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Tandem 08G

  • Tandempartner*in 1: Karle, Louisa
  • Tandempartner*in 2: Buru, Lavinia

Entwurfsfassung Studienanalyse (freiwillig)

Forschungsgegenstand und theoretische Verankerung Der Forschungsgegenstand ist die Studie „Lernen und Lehren mit Medien und über Medien. Der mediale Habitus und die Ausbildung medienpädagogischer Kompetenz bei angehenden Lehrkräften

Die Studie, die analysiert wird, ist von M. A. Sue-Ann Bäsler. Mit dieser Arbeit erlangt Frau Bäsler von der Fakultät I – Geistes- und Bildungswissenschaften der Technischen Universität Berlin zur Erlangung des akademischen Grades der Doktorin in Philosophie. Sie untersuchte 2019, den medialen Habitus von angehenden Lehrkräften und wie der mediale Habitus in den Universitäten gefördert wird. Die Forschungsarbeit umfasst das Thema medienpädagogische Kompetenzen von angehenden Lehrkräften. Mit zwei unterschiedliche Ansätze von Kompetenzen begründet sie ihre theoretische Grundlage. Diese sind die Instrumente der Studie, auf die sich Frau Bäsler bezieht.(vgl. Sue-Ann Basler, S. 9).

(1. Forschungsgegenstand und theoretische Verankerung)

Die Forschungsarbeit von Frau Bäsler, umfasst das Thema medienpädagogische Kompetenzen. Mit zwei unterschiedlichen Ansätzen von Kompetenzen begründet sie ihre theoretische Grundlage. Die Konzepte umfassen die Instrumente, auf die sich Frau Bäsler bezieht.(vgl. Sue-Ann Bäsler, S. 9). Nach Flick in Kapitel 5 Stationen des qualitativen Forschungsprozesses, soll demnach „das Prinzip der Offenheit“ bestehen. Das bedeutet, dass die Studie ihre theoretische Strukturierung hinter dem Forschungsgegenstand gestellt wird und sich aus dem Forschungssubjekt strukturiert wird.(Flick, S.150) Der Forschungsstand der innerhalb der Studie den theoretischen Rahmen gibt ist der mediale Habitus.(Bäsler, S. 13).

Die theoretische Verankerung wird über die Inhaltsanalyse nach Mayring gewählt, dadurch werden die Ergebnisse der Auswertung des Datenmaterial entlang von Forschungsfragen ermittelt.(Bäsler, S. 78).

Nach Flick ist der Forschungsprozess für die qualitative Forschung können auch als linearen Prozess bezeichnet werde. Das bedeutet, das sie der Regel nach durchgeführt werden soll.(Flick, S. 70, 2009).

2. Fragestellung und Forschungsperspektive

Die Fragestellung der Studie, die Frau Bäsler interessiert lautet:„Wie der mediale Habitus und die Ausbildung medienpädagogischer Kompetenz bei angehenden Lehrkräften ist?“. Frau Basler möchte herausfinden, inwiefern die medienpädagogische Ausbildung von Lehrkräften wichtig ist.(Bäsler, S.59) Ihre Forschungsperspektive orientiert sich an die angehenden Lehrkräfte und deren Ausbildung. Anhand der Forschungsfrage grenzt Frau Bäsler ihre Studie ein und ermöglicht für ihre Studie ihre Fragen nur an Personen zu richten, die für ihre Forschung infrage kommen. Für ihre Feldforschung formuliert sie sechs Unterfragen, die von Lehrkräften zu beantworten sind.

Nach Uwe Flick, ist ihre Fragestellung, hinsichtlich der Studie, an Rahmenbedingung geknüpft und lässt sich quantitativ beantworten.(Flick, S. 38,2009). Zusätzlich schreibt Flick, das es sich. um klare Fragen handeln sollte, um eine klare Antwort zu bekommen, für ein konkretes Ziel.(Flick, S. 152, 1995). Damit sollten Unklarheiten und Interpretationen ausgeschlossen werden.

Von Interesse ist für die Forscherin, inwieweit angehende Lehrkräfte eine kompetente mediale Ausbildung erhalten, und diese umgesetzt werden. Das es sich hierbei um einen begrenzten Zugang zum Thema handelt, reflektiert die Forscherin nicht, und richtet ihre Aufmerksamkeit auf die universitäre Ausbildung. Andere Institutionen werden nicht betrachtet. Dadurch kann die Forscherin, so Flick, eine grenze zum erforschten Gegenstand halten.(Flick, S.152). Der Forschende muss genau wissen welche Aspekte für seine Forschung von Wichtigkeit hat.

3. Feldzugang und Annäherung an das Feld

Folgende Kriterien sind für das Forschungsfeld von Bedeutung und sind in der Studie von Frau Bäsler zu finden, es ist ein qualitatives Forschungsdesign mit dem die Studie untersucht. Dabei handelt es sich um ein Hypothesengeneriertes Verfahren, das unter Fragestellungen und die damit verbundenen Erkenntnisse ihre Ergebnisse sortiert.(Bäsler, S. 61)

Nach Uwe Flick, sollte die Annäherung an das Feld für die qualitative Forschungsdesign nach bestimmten Kriterien erfolgen. Folgenden Punkte sind wichtig bei der nicht standardisierten qualitativen Forschung:“ Auswahl des Forschungsproblems, die Formulierung einer Fragestellung, die Literatur und der Einstieg in das Untersuchungsfeld, für die Datensammlung und -analyse.„(Flick, 2009, S. 72). Des Weiteren ist es sehr wichtig nach Flick keine Hypothese zu formulieren.

Mit dem Hypothesengenerienden Verfahren nähert sich Frau Bäsler dem Feld an, und erreicht damit zwei Zugänge für die Studie: 1) einmal Datensorten; 2) nach erkenntnislogischen Interesse. Durch dieses Verfahren, soll die in der qualitativen Forschung das Datenmaterial verbalisiert werden. Nach Flick, werden die Daten damit dokumentiert für die spätere Transkription.(Flick, S. 73,2009)

4. Erhebungsverfahren

Die Datenerhebung unterliegt einem Interviewleitfaden, die ein Haupt und ein Unterfragestellungen haben.(Bäsler, S. 64) Das Interview unterlegt der qualitativen Datenerhebung, wie sie auch schon bei Flick erläutert wird. Besonders gut geeignet ist diese Form der Datenerhebung, um die Daten strukturiert erfassen zu können. Nach Flick sind die Leitfaden-Interviews eine Reihe von Fragen, die vorbereitet sind und das thematisch relevante Spektrum des Interviews und seinen Gegenstand gut abdecken sollen.(Flick, 2009, S.113). Der oder die Forscher*in, es ist möglich von der Reihenfolge abzuweichen, um eine individuelle Sichtweise des Interviewpartners auf das Thema zu erhalten. (Flick, 2009, S. 114) Die Darstellung der Fragen ist erfolgreich, wenn an den richtigen Stellen nochmal nachgehackt wird, damit es weiter in der Tiefe geht und darauf achtet relevante Fragen im Interview stellt. Eine Kombination aus offenen Fragen und spezifischen bzw. persönlichen Sichtweisen des Interviewpartners an, die aber keine Beeinflussung entstehen lassen sollen.(Flick, 2009, S. 115).

5. Fixierung der Daten

Die Fixierung der Daten erfolgt bei Frau Bäsler dadurch, dass die Auswertung der erhobenen Daten qualitativ festgesetzt werden. Es werden qualitative Leitfaden-Interviews als Erhebungs- und die qualitative Inhaltsanalyse in Anlehnung an Mayring (2000, 2003, 2005, 2010) als Auswertungsinstrument eingesetzt. Ein induktiv ermitteltes Kategoriensystem entlang der Forschungsfragen bildet das Ergebnis der qualitativen Inhaltsanalyse./Bäsler, ,S. 7,2019 ) Die qualitative Inhaltsanalyse, die durchgeführt wurde eignet sich besonders für die Bearbeitung großer Datenmengen, da einzelne Textabschnitte analysiert werden können (Bäsler, S. 68,2019). Es erfolgte eine Einteilung in vier Grundprinzipien: Einordnung in ein Kommunikationsmodell, Regelgeleitetheit, Kategorien im Zentrum und Güterkriterien. An der Fixierung und derer Interpretation sind mehrere Menschen beteiligt, die mit dem Thema nichts zu tun haben, sondern ganz wertlos die Interviews auswerten. Dafür wurde ihnen zuvor ein Beispiel dargelegt (Bäsler, S.67,2019).

Die Rückmeldung von Interpretationen der Daten wird unter dem Stichwort der kommunikativen Validierung Möglichkeit zu diskutieren. Der Forscher*in sollte die beforschten Subjekte einbeziehen bzw. die Ergebnisse unmittelbar rückzumelden. In der Abstraktion der eignen Sichtweise bei vergleichbaren Interpretationen ist es erforderlich die Ergebnisse nachvollziehbar zu machen.(Flick, S.170, 1995).

6. Auswertungsverfahren und Interpretation

Die Auswertung und Interpretation erfolgt dadurch, dass das Material durch die Transkriptionsregeln einfach gehalten wird. „Pro Interview entstanden so zwischen 8–13 Seiten Datenmaterial (Worddokumente im rtf-Format). Die Interviews mit Studierenden der Kohorte Medienuni waren signifikant länger und ergaben in der Transkription mehr Datenmaterial. Eine Erklärung dafür könnte im stärkeren medienpädagogischen Bezug der Medienuni zu finden sein, sodass die Studierenden mehr Aussagen zu Medienbildung während des Lehramtsstudiums machen konnten als Studierende der Kohorte Vergleichsuni.“( Bäsler, S. 68. 2019) Die angewandte Methode nach Mayring wurde nach Kuckartz Computergestützt ausgewertet und dafür 7 Schritte ausgearbeitet. Darunter zählen folgende Schritte: Initiierende Textarbeit, Entwicklung von thematischen Hauptkategorien, Erster Kodierprozess, Zusammenstellen aller Textstellen pro Hauptkategorie, Indikutive Kategorienbildung am Material, Zweiter Codierprozess mit den Unterkategorien und Ergebnisaufbereitung (Bäsler, S.70-75, 2019). Diese Kategorien müssen vorab festgelegt werden bzw. definiert, sowie eine Unterscheidung der Hauptkategorien erfolgen. Die regelgeleitete Interpretation (nach Mayring, 2002) ist das Kernmerkmal der qualitativen Inhaltsanalyse und findet wie oben bereits beschrieben, hier statt. Damit es nicht zu komplex wird, werden Kodierregeln aufgestellt, die die Interpretationsentscheidung vereinfachen (Mayring, P. (2010). Das Material wird somit mit Strukturen versehen und kann reduziert werden.

(7. Geltungsbegründung und Gütekriterien)

Mit dem Begriff der Geltungsbegründung kommen folgende Fragen auf: Wie entstehen Theorien und Modelle? Wie lassen sich diese Erkenntnisse absichern? Wie lassen sich diese Erkenntnisse vermitteln bzw. darstellen? In der Studie von Frau Bäsler, kann festgestellt werden, dass durch die quantitative Auswertung der Daten

Güterkriterien: nach Mayering: Erhebung, Aufbereitung, Auswertung –> Wo in der Studie? Wurde das erreicht?

Reliabilität: Zuverlässigkeit, Messgenauigkeit eines Instrumentes Validität: Gültigkeit von Ergebnisse/Messinstrumenten

Triangulation Nähe zum Gegenstand Regelgeleitetheit Argumentative Interpretationsabsicherung Verfahrensdokumentation Kommunikative Validierung( vgl. Mayering, S. 140-144)

(8. Forschung als Diskurs)

(9. Sonstiges)

Literatur

—-Flick, Uwe, (1995), Stationen des qualitativen Forschungsprozesses. München : Beltz - Psychologie Verl. Union.

—-Flick, Uwe, (2009),Sozialforschung. Methoden und Anwendungen. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag

—-Flick, Uwe, (2019), Qualitative Sozialforschung. Eine Einführung. 9. Auflage. Hamburg: Rowohlt.

—-Mayring, P. (2010): Qualitative Inhaltsanalyse. In: G. Mey K. Mruck (Hrsg.), Handbuch Qualitative Forschung in der Psychologie. Wiesbaden 2010, S. 601-613

—-Mayering Philipp (2016), Einführung in die qualitative Sozialforschung, 6., überarbeitete Auflage, Beltz Verlag- Weinheim und Basel.

—-Siegfried Lamnek; Claudia Krell (2016) , Qualitative Sozialforschung, Beltz Verlag, Weinheim, Basel 2016.

Endfassung Studienanalyse (verpflichtend)

1. Forschungsgegenstand und theoretische Verankerung

Forschungsgegenstand und theoretische Verankerung Der Forschungsgegenstand ist die Studie „Lernen und Lehren mit Medien und über Medien. Der mediale Habitus und die Ausbildung medienpädagogischer Kompetenz bei angehenden Lehrkräften

Die Studie, die analysiert wird, ist von M. A. Sue-Ann Bäsler. Mit dieser Arbeit erlangt Frau Bäsler von der Fakultät I – Geistes- und Bildungswissenschaften der Technischen Universität Berlin zur Erlangung des akademischen Grades der Doktorin in Philosophie. Sie untersuchte 2019, den medialen Habitus von angehenden Lehrkräften und wie der mediale Habitus in den Universitäten gefördert wird. Die Forschungsarbeit umfasst das Thema medienpädagogische Kompetenzen von angehenden Lehrkräften. Mit zwei unterschiedliche Ansätze von Kompetenzen begründet sie ihre theoretische Grundlage. Diese sind die Instrumente der Studie, auf die sich Frau Bäsler bezieht.(vgl. Sue-Ann Basler, S. 9).

Die Forschungsarbeit von Frau Bäsler, umfasst das Thema medienpädagogische Kompetenzen. Mit zwei unterschiedlichen Ansätzen von Kompetenzen begründet sie ihre theoretische Grundlage. Die Konzepte umfassen die Instrumente, auf die sich Frau Bäsler bezieht.(vgl. Sue-Ann Bäsler, S. 9). Nach Flick in Kapitel 5 Stationen des qualitativen Forschungsprozesses, soll demnach „das Prinzip der Offenheit“ bestehen. Das bedeutet, dass die Studie ihre theoretische Strukturierung hinter dem Forschungsgegenstand gestellt wird und sich aus dem Forschungssubjekt strukturiert wird.(Flick, S.150) Der Forschungsstand der innerhalb der Studie den theoretischen Rahmen gibt ist der mediale Habitus.(vgl. Bäsler, S. 13).

Die theoretische Verankerung wird über die Inhaltsanalyse nach Mayring gewählt, dadurch werden die Ergebnisse der Auswertung des Datenmaterial entlang von Forschungsfragen ermittelt.(vgl. Bäsler, S. 78).

Nach Flick ist der Forschungsprozess für die qualitative Forschung können auch als linearen Prozess bezeichnet werde. Das bedeutet, das sie der Regel nach durchgeführt werden soll.(vgl. Flick, S. 70, 2009).

2. Fragestellung und Forschungsperspektive

Die Fragestellung der Studie, die Frau Bäsler interessiert lautet:„Wie der mediale Habitus und die Ausbildung medienpädagogischer Kompetenz bei angehenden Lehrkräften ist?“. Frau Basler möchte herausfinden, inwiefern die medienpädagogische Ausbildung von Lehrkräften wichtig ist.(vgl. Bäsler, S.59) Ihre Forschungsperspektive orientiert sich an die angehenden Lehrkräfte und deren Ausbildung. Anhand der Forschungsfrage grenzt Frau Bäsler ihre Studie ein und ermöglicht für ihre Studie ihre Fragen nur an Personen zu richten, die für ihre Forschung infrage kommen. Für ihre Feldforschung formuliert sie sechs Unterfragen, die von Lehrkräften zu beantworten sind.

Nach Uwe Flick, ist ihre Fragestellung, hinsichtlich der Studie, an Rahmenbedingung geknüpft und lässt sich quantitativ beantworten.(vgl. Flick, S. 38,2009). Zusätzlich schreibt Flick, das es sich. um klare Fragen handeln sollte, um eine klare Antwort zu bekommen, für ein konkretes Ziel.(vgl. Flick, S. 152, 1995). Damit sollten Unklarheiten und Interpretationen ausgeschlossen werden.

Von Interesse ist für die Forscherin, inwieweit angehende Lehrkräfte eine kompetente mediale Ausbildung erhalten, und diese umgesetzt werden. Das es sich hierbei um einen begrenzten Zugang zum Thema handelt, reflektiert die Forscherin nicht, und richtet ihre Aufmerksamkeit auf die universitäre Ausbildung. Andere Institutionen werden nicht betrachtet. Dadurch kann die Forscherin, so Flick, eine grenze zum erforschten Gegenstand halten.(vgl. Flick, S.152). Der Forschende muss genau wissen welche Aspekte für seine Forschung von Wichtigkeit hat.

3. Feldzugang und Annäherung an das Feld

Folgende Kriterien sind für das Forschungsfeld von Bedeutung und sind in der Studie von Frau Bäsler zu finden, es ist ein qualitatives Forschungsdesign mit dem die Studie untersucht. Dabei handelt es sich um ein Hypothesengeneriertes Verfahren, das unter Fragestellungen und die damit verbundenen Erkenntnisse ihre Ergebnisse sortiert.(vgl. Bäsler, S. 61)

Nach Uwe Flick, sollte die Annäherung an das Feld für die qualitative Forschungsdesign nach bestimmten Kriterien erfolgen. Folgenden Punkte sind wichtig bei der nicht standardisierten qualitativen Forschung:“ Auswahl des Forschungsproblems, die Formulierung einer Fragestellung, die Literatur und der Einstieg in das Untersuchungsfeld, für die Datensammlung und -analyse.“(vgl. Flick, 2009, S. 72). Des Weiteren ist es sehr wichtig nach Flick keine Hypothese zu formulieren.

Mit dem Hypothesengenerienden Verfahren nähert sich Frau Bäsler dem Feld an, und erreicht damit zwei Zugänge für die Studie: 1) einmal Datensorten; 2) nach erkenntnislogischen Interesse. Durch dieses Verfahren, soll die in der qualitativen Forschung das Datenmaterial verbalisiert werden. Nach Flick, werden die Daten damit dokumentiert für die spätere Transkription.(vgl. Flick, S. 73,2009)

4. Erhebungsverfahren

Die Datenerhebung unterliegt einem Interviewleitfaden, die ein Haupt und ein Unterfragestellungen haben.(vgl. Bäsler, S. 64) Das Interview unterlegt der qualitativen Datenerhebung, wie sie auch schon bei Flick erläutert wird. Besonders gut geeignet ist diese Form der Datenerhebung, um die Daten strukturiert erfassen zu können. Nach Flick sind die Leitfaden-Interviews eine Reihe von Fragen, die vorbereitet sind und das thematisch relevante Spektrum des Interviews und seinen Gegenstand gut abdecken sollen.(vgl. Flick, 2009, S.113). Der oder die Forscher*in, es ist möglich von der Reihenfolge abzuweichen, um eine individuelle Sichtweise des Interviewpartners auf das Thema zu erhalten. (vgl. Flick, 2009, S. 114) Die Darstellung der Fragen ist erfolgreich, wenn an den richtigen Stellen nochmal nachgehackt wird, damit es weiter in der Tiefe geht und darauf achtet relevante Fragen im Interview stellt. Eine Kombination aus offenen Fragen und spezifischen bzw. persönlichen Sichtweisen des Interviewpartners an, die aber keine Beeinflussung entstehen lassen sollen.(vgl. Flick, 2009, S. 115).

5. Fixierung der Daten

Die Fixierung der Daten erfolgt bei Frau Bäsler durch die Auswertung der erhobenen Daten im qualitativen Sinn. Es werden qualitative Leitfaden-Interviews als Erhebungs- und die qualitative Inhaltsanalyse in Anlehnung an Mayring (2000, 2003, 2005, 2010) als Auswertungsinstrument eingesetzt. Ein induktiv ermitteltes Kategoriensystem entlang der Forschungsfragen bildet das Ergebnis der qualitativen Inhaltsanalyse.(vgl. Bäsler, ,S. 7,2019 ) Die qualitative Inhaltsanalyse, die durchgeführt wurde eignet sich besonders für die Bearbeitung großer Datenmengen, da einzelne Textabschnitte analysiert werden können (vgl. Bäsler, S. 68,2019). Es erfolgte eine Einteilung in vier Grundprinzipien: Einordnung in ein Kommunikationsmodell, Regelgeleitetheit, Kategorien im Zentrum und Güterkriterien. An der Fixierung und derer Interpretation sind mehrere Menschen beteiligt, die mit dem Thema nichts zu tun haben, sondern ganz wertlos die Interviews auswerten. Dafür wurde ihnen zuvor ein Beispiel dargelegt (vgl. Bäsler, S.67,2019).

Die Rückmeldung von Interpretationen der Daten wird unter dem Stichwort der kommunikativen Validierung Möglichkeit zu diskutieren. Der Forscher*in sollte die beforschten Subjekte einbeziehen bzw. die Ergebnisse unmittelbar rückzumelden. In der Abstraktion der eignen Sichtweise bei vergleichbaren Interpretationen ist es erforderlich die Ergebnisse nachvollziehbar zu machen.(vgl. Flick, S.170, 1995).

6. Auswertungsverfahren und Interpretation

Die Auswertung und Interpretation erfolgt dadurch, dass Das Material durch die Transkriptionsregeln einfach gehalten wird. „Pro Interview entstanden so zwischen 8–13 Seiten Datenmaterial (Worddokumente im rtf-Format). Die Interviews mit Studierenden der Kohorte Medienuni waren signifikant länger und ergaben in der Transkription mehr Datenmaterial. Eine Erklärung dafür könnte im stärkeren medienpädagogischen Bezug der Medienuni zu finden sein, sodass die Studierenden mehr Aussagen zu Medienbildung während des Lehramtsstudiums machen konnten als Studierende der Kohorte Vergleichsuni.“( Bäsler, S. 68. 2019) Die angewandte Methode nach Mayring wurde nach Kuckartz Computergestützt ausgewertet und dafür 7 Schritte ausgearbeitet. Darunter zählen folgende Schritte: Initiierende Textarbeit, Entwicklung von thematischen Hauptkategorien, Erster Kodierprozess, Zusammenstellen aller Textstellen pro Hauptkategorie, Indikutive Kategorienbildung am Material, Zweiter Codierprozess mit den Unterkategorien und Ergebnisaufbereitung (Bäsler, S.70-75, 2019). Diese Kategorien müssen vorab festgelegt werden bzw. definiert, sowie eine Unterscheidung der Hauptkategorien erfolgen. Die regelgeleitete Interpretation (nach Mayring, 2002) ist das Kernmerkmal der qualitativen Inhaltsanalyse und findet wie oben bereits beschrieben, hier statt. Damit es nicht zu komplex wird, werden Kodierregeln aufgestellt, die die Interpretationsentscheidung vereinfachen (vgl. Mayring, P. (2010). Das Material wird somit mit Strukturen versehen und kann reduziert werden.

7. Geltungsbegründung und Gütekriterien

Mit dem Begriff der Geltungsbegründung kommen folgende Fragen auf: Wie entstehen Theorien und Modelle? Wie lassen sich diese Erkenntnisse absichern? Wie lassen sich diese Erkenntnisse vermitteln bzw. darstellen? In der Studie von Frau Bäsler, kann festgestellt werden, dass durch die quantitative Auswertung der Daten eben dies sehr ausführlich geschieht. Sie bezieht sich auf die Güterkriterien nach Mayering, die die Schlagwörter der Erhebung, Aufbereitung und Auswertung thematisieren. Wo in der Studie finde diese essentiellen Begriffe ihre Anwendung und insbesondere wie? Frau Bäsler bezieht sich in der Studie auf das Kategoriensystem nach Mayring (2010). Sie wertet die Daten entlang der Forschungsfrage aus und teilt die Ergebnisse in Haupt- und Unterkategorien. Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Kategorien werden präzise ausgewertet und schematisch, tabellarisch dargestellt. Diese tabellarische Darstellung erfolgt ebenfalls aufgeschlüsselt nach den Forschungsfragen. Zur weiteren schematischen Darstellung nutzt Frau Bäsler ein Codesystem. Dank der sehr ausführlichen, verschriftlichten, sowie tabellarisch dargestellten Ergebnissicherung können diese gut vermittelt und verstanden werden.

8. Forschung als Diskurs

Inwiefern erfolgt ein Diskurs mit den Beforschten/Beteiligten? Die Rückmeldung erhobener Daten (Kommunikat. Vailidierung) erfolgt und folglich auch eine Wiederholung ihrer Aussagen und die Einholung von Zustimmung. Rückmeldung von Interpretationen werden gegeben, Ergebnisse rückgemeldet (Kommunikat. Validierung). Ein Einbezug der Subjekte in die Interpretation der Daten erfolgt. Nach Abschluss der Forschung erfolgt eine Rückmeldung, sowie zur Veränderung der Lebenspraxis (Handlungsforschung). Die kommunikative Validierung, ist ein Versuch die Interpretationsergebnisse zu überprüfen für den Forschenden oder die Forschende und die eigene (vorher schon getroffene) Analyse somit zu bestätigen.

9. Sonstiges

Literatur

—-Bäsler, Sue-Ann, Lernen und Lehren mit Medien und über Medien. Der mediale Habitus und die Ausbildung medienpädagogischer Kompetenz bei angehenden Lehrkräften,https://d-nb.info/1178524981/34.

—-Flick, Uwe, (1995), Stationen des qualitativen Forschungsprozesses. München : Beltz - Psychologie Verl. Union.

—-Flick, Uwe, (2009),Sozialforschung. Methoden und Anwendungen. Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag

—-Flick, Uwe, (2019), Qualitative Sozialforschung. Eine Einführung. 9. Auflage. Hamburg: Rowohlt.

—-Mayring, P. (2010): Qualitative Inhaltsanalyse. In: G. Mey K. Mruck (Hrsg.), Handbuch Qualitative Forschung in der Psychologie. Wiesbaden 2010, S. 601-613

—-Mayering Philipp (2016), Einführung in die qualitative Sozialforschung, 6., überarbeitete Auflage, Beltz Verlag- Weinheim und Basel.

—-Siegfried Lamnek; Claudia Krell (2016) , Qualitative Sozialforschung, Beltz Verlag, Weinheim, Basel 2016.

Feedback

Diskussion

Paulina Kempf, 2021/06/22 14:23

Die Inhalte der einzelnen Abschnitte sind unserer Meinung nach passend gewählt zudem finden wir es gut, dass Kritik an der Studie von Bäsler geäußert wurde (Abschnitt 2) vielleicht findet ihr hierzu noch einen guten Beleg, welcher die Kritik an der Studie belegt. Vielleicht gibt es zu Abschnitt 3 noch ein paar Punkte von Bäsler die ergänzt werden können. Der Beleg von Flick ist in diesem Abschnitt präzise und gut belegt. Generell finden wir den Aufbau der Analyse gut.

Sümeyye Yilmaz, 2021/06/22 14:32

Uns gefällt es gut, dass die Studie von Bäsler beschrieben wurde und zeitgleich mit Flick abgeglichen wurde, d.h. die Studienanalyse ist nicht rein deskriptiv, die Kritik ist gut erkennbar. Die Studienanalyse wurde präzise formuliert und lässt sich gut lesen.

Rana Yilmaz, 2021/06/22 14:37

Uns gefällt die Einleitung in die Studienanalyse sehr gut. Bei der Fragestellung ist uns aufgefallen, dass die Unterfragestellungen der Studie fehlen. Die Ausarbeitung der einzelnen Analysepunkte wurde sehr ausführlich und präzise erarbeitet. Außerdem wurde auch oft Bezug zu Flick genommen.

Elif Gündüz und Rana Yilmaz

Anna-Lena Mensch, 2021/06/22 14:57

Es ist viel für uns etwas verwirrend geschrieben. Es wurde viel beschrieben und leider nicht so viel verglichen, evtl. solltet ihr da nochmal drüberschauen. Was uns auch aufgefallen ist, ist, dass die Kurzbelege falsch angegeben sind (der Punkt kommt nach der Klammer). Haben auch ein paar Grammatik/Rechtschreibfehler gefunden ^^’

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