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lehre:sose2021:sozialwissmeth:analysen:baesler:tandem03g

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lehre:sose2021:sozialwissmeth:analysen:baesler:tandem03g [2021/09/13 18:48]
tandem03g_b [3. Feldzugang und Annäherung an das Feld]
lehre:sose2021:sozialwissmeth:analysen:baesler:tandem03g [2021/09/13 18:56] (aktuell)
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-Bäsler kommt aus der Fakultät der Geistes- und Bildungswissenschaften (vgl. Bäsler, 2019, Titelblatt) und hat Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik und -forschung studiert. Außerdem absolvierte sie ein Volontariat im Bereich Digitale Bildungsmedien (vgl. https://www.opend.org/author/sue-ann-baesler). Bei Ihrer Studie hat sie sich also mit einem Thema beschäftigt, welches sehr gut mit Ihrem Forschungsgebiet und Tätigkeitsfeld übereinstimmt. Bäsler war also über Forschungslücken ihres Forschungsfeldes informiert und hat Ihre Studie dementsprechend ausgewählt. Sie kritisiert die Medienbildung die technische Ausstattung an deutschen Schulen und betont, dass es verbesserungsbedarf, gibt (vgl. Bäsler, 2019, S.6).+Bäsler kommt aus der Fakultät der Geistes- und Bildungswissenschaften (vgl. Bäsler, 2019, Titelblatt) und hat Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik und -forschung studiert. Außerdem absolvierte sie ein Volontariat im Bereich Digitale Bildungsmedien (vgl. https://www.opend.org/author/sue-ann-baesler). Bei Ihrer Studie hat sie sich also mit einem Thema beschäftigt, welches sehr gut mit Ihrem Forschungsgebiet und Tätigkeitsfeld übereinstimmt. Bäsler (2019) war also über Forschungslücken ihres Forschungsfeldes informiert und hat Ihre Studie dementsprechend ausgewählt (S.6). Sie kritisiert die Medienbildung die technische Ausstattung an deutschen Schulen und betont, dass es verbesserungsbedarf, gibt (vgl. ebd.).
  
-Bäsler befragt für ihre Studie Lehramtsstudierende aus verschiedenen Universitäten aus fünf Städten (Köln, Passau, München, Hamburg und Koblenz-Landau) das heißt, dass sie keinen Einfluss auf die befragten Personen hat (vgl. Bäsler, 2019, S.56). Die Autorin führte sowohl die Probeinterviews als auch die Interviews selbst durch (vgl. Bäsler, 2019, S. 63).+Bäsler (2019) befragt für ihre Studie Lehramtsstudierende aus verschiedenen Universitäten aus fünf Städten (Köln, Passau, München, Hamburg und Koblenz-Landau) das heißt, dass sie keinen Einfluss auf die befragten Personen hat (S.56). Die Autorin führte sowohl die Probeinterviews als auch die Interviews selbst durch (vgl. ebd., S. 63).
  
-Es handelt sich bei dieser Studie um eine retrospektive Studie, wobei die Studiengruppe aus Probanden und Probandinnen aus Medienuniversitäten bestehen, und bei der Kontrollgruppe wurden Probanden und Probandinnen aus sogenannten Vergleichsuniversitäten befragt, welche im Gegensatz zur Studiengruppe Fachfremd waren (vgl. Bäsler, 2019, S. 63). Die Transkription der Interviews wurden von externen und nicht-projektbezogenen Personen durchgeführt (vgl. Bäsler, 2019, S. 67).+Es handelt sich bei dieser Studie um eine retrospektive Studie, wobei die Studiengruppe aus Probanden und Probandinnen aus Medienuniversitäten bestehen, und bei der Kontrollgruppe wurden Probanden und Probandinnen aus sogenannten Vergleichsuniversitäten befragt, welche im Gegensatz zur Studiengruppe Fachfremd waren (vgl. Bäsler, 2019, S. 63). Die Transkription der Interviews wurden von externen und nicht-projektbezogenen Personen durchgeführt (vgl. ebd., S. 67).
  
 ==== 4. Erhebungsverfahren ==== ==== 4. Erhebungsverfahren ====
  
 Die Autorin verwendet für die Erhebung der Daten das halb-offene Leitfadeninterview (vgl. Bäsler 2019, S. 62), weil sie eine flexible Interviewsituation erlauben, Fragen nicht nach einer festen Reihe folgen (ebd., S.65) und offen gestellt werden können (ebd., S.81).  Die Autorin verwendet für die Erhebung der Daten das halb-offene Leitfadeninterview (vgl. Bäsler 2019, S. 62), weil sie eine flexible Interviewsituation erlauben, Fragen nicht nach einer festen Reihe folgen (ebd., S.65) und offen gestellt werden können (ebd., S.81). 
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 In der ersten Phase wurden 10 Interviews der Medienuni (Proband/innen mit Medienbezug) telefonisch durchgeführt und als Audiodatei aufgezeichnet (vgl. Bäsler, 2019, S. 63). In der zweiten Phase wurden sechs Interviews der Vergleichsuni (Proband/innen ohne Medienbezug) ebenfalls telefonisch absolviert (vgl. ebd.). In der ersten Phase wurden 10 Interviews der Medienuni (Proband/innen mit Medienbezug) telefonisch durchgeführt und als Audiodatei aufgezeichnet (vgl. Bäsler, 2019, S. 63). In der zweiten Phase wurden sechs Interviews der Vergleichsuni (Proband/innen ohne Medienbezug) ebenfalls telefonisch absolviert (vgl. ebd.).
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 Das Interview beinhaltet vier Fragen und eine These auf die, die Befragten reagieren müssen (vgl. Bäsler 2019, S. 64). Die Fragen beziehen sich auf die Haupt- und Unterfragestellungen der Dissertation (vgl. ebd.). Das Interview startet mit einer Motivationsfrage (vgl. Bäsler, 2019, S.65) und endet mit einer provokativen These, zu der die Befragten Stellung nehmen müssen (vgl. ebd.). Das Interview beinhaltet vier Fragen und eine These auf die, die Befragten reagieren müssen (vgl. Bäsler 2019, S. 64). Die Fragen beziehen sich auf die Haupt- und Unterfragestellungen der Dissertation (vgl. ebd.). Das Interview startet mit einer Motivationsfrage (vgl. Bäsler, 2019, S.65) und endet mit einer provokativen These, zu der die Befragten Stellung nehmen müssen (vgl. ebd.).
  
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