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Tandem 35

  • Tandempartner 1: Lisa-Diandra Stone
  • Tandempartner 2: Fabian Mielicki

Entwurfsfassung

1. (Forschungsgegenstand und theoretische Verankerung)

Theoretische Verankerung

Sue-Ann Bäsler bezieht sich auf das Modell der „medienpädagogische Kompetenz“ nach Blömeke (2000) und das Konzept „medialer Habitus“ nach Kommer & Biermann (2012)

Das Konzept des medialen Habitus nach Kommer und Biermann (2012) bezieht sich auf das Habituskonzept in Anlehnung an Pierre Bourdieu.

Das Habituskonzept Pierre Bourdieus prägt den Habitus Begriff. Der Begriff Habitus meint das grundlegende Selbst- und Weltverständnis eines Individuums, das durch den sozialen Raum und die damit verbundenen Lebensbedingungen, unter denen es aufwächst, geprägt wird. (vgl. Bäsler, 2019: S.9)

Forschungsgegenstand

In der Studie wird geprüft, ob sich eine „Medienpädagogische Ausbildung im Rahmen der universitären Lehrkräftebildung“ und der „Mediale Habitus von Lehramtstudierenden“ gegenseitig bedingen, wobei besonders untersucht wird, ob der mediale Habitus hierbei geformt werden kann.

2. Fragestellung und Forschungsperspektive

Zu Beginn der Studie wird darauf hingewiesen, dass die Konzepte des „medialen Habitus“ (Kommer, Biermann 2012) sowie das Modell „medienpädagogische Kompetenz“ (Blömeke 2000) die theoretische Grundlage der Forschungsarbeit bilden.

Fragestellung

Die im Text von Bäsler angegebenen Forschungsfragen sind folgende: 1. „Ob und inwiefern bedingen die universitäre medienpädagogische Ausbildung und der mediale Habitus von Lehramtsstudierenden einander?“ 2. „Kann die universitäre Ausbildung zur Entwicklung des medialen Habitus der Lehramtsstudierenden beitragen? Und wenn ja, lassen sich günstige und ungünstige Faktoren für die Entwicklung des medialen Habitus während der Ausbildung benennen?“

Diese Forschungsfragen unterteilt Bäsler noch einmal in Unterfragen, welche sich um Bedeutung und Bewertung von Medien im allgemeinen, Medienbildung, schulischer Medienerziehung, einem medialen Habitus allgemein und medienbezogenen Vorstellungen drehen.

Forschungsperspektive

Bäsler schreibt unter Kapitel I, 5. Fragestellung: dass das Ziel der Studie sei, „Implikationen für die Lehrkräftebildung an Universitäten und pädagogischen Hochschulen abzuleiten“ Die Forschungsperspektive dieser Studie ist daher auf die Rekonstruktion deutungs- und handlungsgenerierender Tiefenstrukturen abzuzielen.

3. Feldzugang und Annäherung an das Feld

Technische Ausstattung ist trotz technischem Fortschritts und Fortschritten im Bereich Lehreraus- und weiterbildung nicht an Schulen implementiert. Neben finanziellen Faktoren ist auch eine mangelnde Kompetenz bei Lehrkräften ein Grund dafür. (vgl. Bäsler, 2019: S.6)

Bäsler versucht hier innerhalb ihrer Studie herauszufinden, wie man an diesem Punkt ansetzen könnte, um die mediale Ausbildung von angehenden Lehrkräften zu optimieren und, wie auch bei der Analyse der Forschungsperspektive beschrieben, Implikationen für die Ausbildung von Lehrkräften an Universitäten abzuleiten.

4. Erhebungsverfahren

Erhebung

Die Datenerhebung in der Studie Bäslers erfolgt anhand von Interviews. Diese werden anhand eines ebenfalls der Studie beigefügten Interviewleitfadens durchgeführt. Dieser Leitfaden wurde laut Bäsler mehrmals aufgrund von Probeinterviews überarbeitet, wobei sich vier Fragen sowie eine These als Kern der Interviews herausbildeten.

Interviewfragen und Datenkonsistenz (Bias befragter)

In den Interviews geht es um die Motivation des Lehrerberufes, die Rolle der Medien, medienpädagogische Kompetenz, Vorstellungen zum Thema Medien und als These die Frage, wie Medienkompetenz durch die befragten Personen umgesetzt werden sollten.

Erhoben wurden Studierende einer Medienuniversität sowie einer Vergleichsuniversität, wobei mehr Personen an einer Medienuniversität eingeschrieben waren.

5. Fixierung der Daten

Konvertierung des Audiomaterials

Aufgenommene Interviews via Skype werden im mp3-Format aufgezeichnet. Telefonisch geführte Interviews werden im amr-Format aufgezeichnet. Für die Transkription verwendet man das Programm f4. Es folgt eine mp3-Format Konvertierung der Audiodateien die im amr-Format vorliegen.(vgl. Bäsler, 2019: S.67)

Transkription

Bei der Transkription handelt es sich um die Verschriftlichung der Interviews, welche von unterschiedlichen externen, nicht-projektbezogenen Personen vorgenommen wird. (vgl. Bäsler, 2019: S.67) „Den Personen werden Beispielinterviews vorgelegt, an denen sie sich orientieren sollen.“ (Bäsler, 2019: S.67)

6. Auswertungsverfahren und Interpretation

Auswertung der Daten

Bei der Auswertung wird eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2000, 2003, 2005, 2010) durchgeführt. Es wurde hier die sogenannte „induktive Kategoriengewinnung“ angewendet, sowie einem Kodierleitfaden, welcher der Studie ebenfalls beiliegt, gefolgt.

Es wurde am Computer die Software „MAXQDA“ verwendet, um somit das Datenmaterial qualitativ auszuwerten.

Unterteilung in Codes

Das verwendete Verfahren, um die Daten systematisch auszuwerten, stützt sich darauf, die Interviews in „Codes“ zu unterteilen. In dieser Studie wurden folgende Codes gewählt:

  • Einsatz neuer Medien in Schule und Unterricht
  • Wünsche an die universitäre Medienbildung

Diese Codes wurden noch einmal in sogenannte „Subcodes“ unterteilt, welche im Kodierleitfaden aufgeführt sind. Nachdem der zweite Durchgang beendet ist, und die Codes somit kategorisiert sind, wird eine Reduktion durchgeführt, und diese innerhalb einer Tabelle festgehalten.

Ergebnisaufbereitung

Die Daten werden über die vormals genannte Software „MAXQDA“ grafisch aufbereitet.

7. (Geltungsbegründung und Gütekriterien)

Angewandtes Gütekriterium

Einteilung in Reliabilität (Zuverlässigkeit) und Validität (Gültigkeit) in der sozialwissenschaftlichen Methodenlehre (vgl. Bäsler, 2019: S.76)

Reliabilität (vgl. Bäsler, 2019: S.76)

Re-Test: Wiederholung der Forschungsoperation und Prüfung dahingehend, ob dieselben Ergebnisse ermittelt wurden

Parallel-Test: Untersuchung derselben Stichprobe mit einem anderen Instrument

Konsistenz oder Split-half: Aufteilung des Materials in zwei Teile, um zu überprüfen, ob beide Teile zu den gleichen Ergebnissen führen

Validität (Gültigkeit)

1. Außenkriterium: Untersuchungen, die in engem Zusammenhang zur eigenen Forschungsarbeit stehen, werden vergleichsweise herangezogen.

2. Vorhersagevalidität: Anhand der Ergebnisse werden Prognosen erstellt (z.B. Hypothesen), die dann auf ihr Eintreffen hin untersucht werden.

3. Extremgruppe: Aussonderung eines Teils der Stichprobe, bei der extreme Ergebnisse erwarten werden, un daraufhin Überprüfung.

4. Konzeptvalidität: Überprüfung der Ergebnisse anhand bewährter Theorien auf ihre Plausibilität.

8. (Forschung als Diskurs)

Forschung als Diskurs mit den Beforschten

Eine Rückmeldung an die Beforschten ist innerhalb des Interviewleitfadens nicht vorgesehen, sowie auch innerhalb der Studie außerhalb der Ergebnisfeststellung und -veröffentlichung nicht erkennbar. Ein Diskurs mit den Beforschten findet somit nur passiv statt.

Eine Rückmeldung nach Abschluss der Forschung findet nur durch die Veröffentlichung der Studie statt, also nicht gesondert.

Letzten endes ist eine Veränderung von Lebenspraxis kein direktes Ziel der Studie, dies findet im Höchstfall durch eine Veröffentlichung der „Implikationen für die Lehrkräftebildung“ innerhalb von Kapitel IV, 16.2, statt.

Forschung als organisierter Lernprozess: Dokumentation und Reflexion

Die Forschung und Methodenanwendung ist ausführlich dokumentiert, hierbei werden sowohl verwendete Materialien, Medien und Software offen gelegt. Ein Forschungstagebuch ist nicht vorhanden, allerdings sind sämtliche Schritte der Erkenntnisgewinnung detailliert in Kapitel II - Methode, beschrieben.

Eine Supervision wird nicht explizit genannt, allerdings ist in den Danksagungen ersichtlich, welche Dozent*innen die Gutachten verfassten und die Dissertation betreuten.

9. (Sonstiges)

Literatur

Dr. Sue-Ann Bäsler: Lernen und Lehren mit Medien und über Medien. Der mediale Habitus und die Ausbildung medienpädagogischer Kompetenz bei angehenden Lehrkräften. Berlin, 2019


Überarbeitete Endfassung

1. Forschungsgegenstand und theoretische Verankerung

Theoretische Verankerung

Sue-Ann Bäsler bezieht sich auf das Modell der „medienpädagogische Kompetenz“ nach Blömeke (2000) und das Konzept „medialer Habitus“ nach Kommer & Biermann (2012)

Das Konzept des medialen Habitus nach Kommer und Biermann (2012) bezieht sich auf das Habituskonzept in Anlehnung an Pierre Bourdieu.

Das Habituskonzept Pierre Bourdieus prägt den Habitus als Begriff. Der Begriff Habitus meint das grundlegende Selbst- und Weltverständnis eines Individuums. Dies wird durch den sozialen Raum und die damit verbundenen Lebensbedingungen, unter denen es aufwächst, geprägt. (vgl. Bäsler, 2019: S.9)

Forschungsgegenstand

In der Studie wird geprüft, ob sich eine „Medienpädagogische Ausbildung im Rahmen der universitären Lehrkräftebildung“ und der „Mediale Habitus von Lehramtstudierenden“ gegenseitig bedingen, wobei besonders untersucht wird, ob der mediale Habitus hierbei geformt werden kann.

2. Fragestellung und Forschungsperspektive

Zu Beginn der Studie wird darauf hingewiesen, dass die Konzepte des „medialen Habitus“ (Kommer, Biermann 2012) sowie das Modell „medienpädagogische Kompetenz“ (Blömeke 2000) die theoretische Grundlage der Forschungsarbeit bilden.

Fragestellung

Die im Text von Bäsler angegebenen Forschungsfragen sind folgende: 1. „Ob und inwiefern bedingen die universitäre medienpädagogische Ausbildung und der mediale Habitus von Lehramtsstudierenden einander?“ 2. „Kann die universitäre Ausbildung zur Entwicklung des medialen Habitus der Lehramtsstudierenden beitragen? Und wenn ja, lassen sich günstige und ungünstige Faktoren für die Entwicklung des medialen Habitus während der Ausbildung benennen?“

Diese Forschungsfragen unterteilt Bäsler noch einmal in Unterfragen, welche sich um Bedeutung und Bewertung von Medien im allgemeinen, Medienbildung, schulischer Medienerziehung, einem medialen Habitus allgemein und medienbezogenen Vorstellungen drehen.

Forschungsperspektive

Bäsler schreibt unter Kapitel I, 5. Fragestellung: dass das Ziel der Studie sei, „Implikationen für die Lehrkräftebildung an Universitäten und pädagogischen Hochschulen abzuleiten“ Die Forschungsperspektive dieser Studie ist daher auf die Rekonstruktion deutungs- und handlungsgenerierender Tiefenstrukturen abzuzielen.

Bäsler versucht hier innerhalb ihrer Studie herauszufinden, wie man an diesem Punkt ansetzen könnte, um die mediale Ausbildung von angehenden Lehrkräften zu optimieren und, wie auch bei der Analyse der Forschungsperspektive beschrieben, Implikationen für die Ausbildung von Lehrkräften an Universitäten abzuleiten.

3. Feldzugang und Annäherung an das Feld

Technische Ausstattung ist trotz technischem Fortschritts und Fortschritten im Bereich Lehreraus- und weiterbildung nicht an Schulen implementiert. Neben finanziellen Faktoren ist auch eine mangelnde Kompetenz bei Lehrkräften ein Grund dafür. (vgl. Bäsler, 2019: S.6)

Dies nimmt Bäsler zum Anlass, in ihrer Studie zu analysieren, welche Möglichkeiten es geben könnte, die Ausbildung von angehenden Lehrkräften in Sachen Medienkompetenz zu optimieren. Hierzu bildet sie verschiedene Proband*innengruppen aus Lehramtsstudent*innen, um eine fundierte Feststellung darüber tätigen zu können, wie man dies bewerkstelligen könnte. Hierzu siehe „Implikationen für die Lehrkräftebildung“ (Bäsler, 2019)

4. Erhebungsverfahren

Erhebung

Die Datenerhebung in der Studie Bäslers erfolgt anhand von Interviews. Diese werden anhand eines ebenfalls der Studie beigefügten Interviewleitfadens durchgeführt. Dieser Leitfaden wurde laut Bäsler mehrmals aufgrund von Probeinterviews überarbeitet, wobei sich vier Fragen sowie eine These als Kern der Interviews herausbildeten.

Interviewfragen und Datenkonsistenz (Bias befragter)

In den Interviews geht es um die Motivation des Lehrerberufes, die Rolle der Medien, medienpädagogische Kompetenz, Vorstellungen zum Thema Medien und als These die Frage, wie Medienkompetenz durch die befragten Personen umgesetzt werden sollten.

Erhoben wurden Studierende einer Medienuniversität sowie einer Vergleichsuniversität, wobei mehr Personen an einer Medienuniversität eingeschrieben waren.

5. Fixierung der Daten

Konvertierung des Audiomaterials

Aufgenommene Interviews via Skype werden im mp3-Format aufgezeichnet. Telefonisch geführte Interviews werden im amr-Format aufgezeichnet. Für die Transkription verwendet man das Programm f4. Es folgt eine mp3-Format Konvertierung der Audiodateien die im amr-Format vorliegen.(vgl. Bäsler, 2019: S.67)

Transkription

Bei der Transkription handelt es sich um die Verschriftlichung der Interviews, welche von unterschiedlichen externen, nicht-projektbezogenen Personen vorgenommen wird. (vgl. Bäsler, 2019: S.67) „Den Personen werden Beispielinterviews vorgelegt, an denen sie sich orientieren sollen.“ (Bäsler, 2019: S.67)

6. Auswertungsverfahren und Interpretation

Auswertung der Daten

Bei der Auswertung wird eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2000, 2003, 2005, 2010) durchgeführt. Es wurde hier die sogenannte „induktive Kategoriengewinnung“ angewendet, sowie einem Kodierleitfaden, welcher der Studie ebenfalls beiliegt, gefolgt.

Es wurde am Computer die Software „MAXQDA“ verwendet, um somit das Datenmaterial qualitativ auszuwerten.

Unterteilung in Codes

Das verwendete Verfahren, um die Daten systematisch auszuwerten, stützt sich darauf, die Interviews in „Codes“ zu unterteilen. In dieser Studie wurden folgende Codes gewählt:

  • Einsatz neuer Medien in Schule und Unterricht
  • Wünsche an die universitäre Medienbildung

Diese Codes wurden noch einmal in sogenannte „Subcodes“ unterteilt, welche im Kodierleitfaden aufgeführt sind. Nachdem der zweite Durchgang beendet ist, und die Codes somit kategorisiert sind, wird eine Reduktion durchgeführt, und diese innerhalb einer Tabelle festgehalten.

Ergebnisaufbereitung

Die Daten werden über die vormals genannte Software „MAXQDA“ grafisch aufbereitet.

7. Geltungsbegründung und Gütekriterien

Angewandtes Gütekriterium

Einteilung in Reliabilität (Zuverlässigkeit) und Validität (Gültigkeit) in der sozialwissenschaftlichen Methodenlehre (vgl. Bäsler, 2019: S.76)

Reliabilität (vgl. Bäsler, 2019: S.76)

Zur Feststellung und Prüfung der Reliabilität wendet Bäsler verschiedene Testmethoden an. Die erste bildet der Re-Test - eine Wiederholung der Forschungsoperation und Prüfung dahingehend, ob dieselben Ergebnisse ermittelt wurden.

Weiterhin bedient sie sich des Parallel-Tests. Dies ist eine Untersuchung derselben Stichprobe mit einem anderen Instrument.

Die dritte Methode, welche Bäsler einsetzt, ist eine Prüfung der Konsistenz oder Split-half. Hierbei wird das Material in zwei Teile aufgeteilt, wobei anschließend geprüft wird, ob beide Teile zu den gleichen Ergebnissen führen.

Validität (Gültigkeit)

Auch die Validität der Ergebnisse wird von Bäsler überprüft. Hierbei nutzt sie folgende Methoden:

1. Außenkriterium: Untersuchungen, die in engem Zusammenhang zur eigenen Forschungsarbeit stehen, werden vergleichsweise herangezogen.

2. Vorhersagevalidität: Anhand der Ergebnisse werden Prognosen erstellt (z.B. Hypothesen), die dann auf ihr Eintreffen hin untersucht werden.

3. Extremgruppe: Aussonderung eines Teils der Stichprobe, bei der extreme Ergebnisse erwarten werden, un daraufhin Überprüfung.

4. Konzeptvalidität: Überprüfung der Ergebnisse anhand bewährter Theorien auf ihre Plausibilität.

8. Forschung als Diskurs

Forschung als Diskurs mit den Beforschten

Eine Rückmeldung an die Beforschten ist innerhalb des Interviewleitfadens nicht vorgesehen, sowie auch innerhalb der Studie außerhalb der Ergebnisfeststellung und -veröffentlichung nicht erkennbar. Ein Diskurs mit den Beforschten findet somit nur passiv statt.

Eine Rückmeldung nach Abschluss der Forschung findet nur durch die Veröffentlichung der Studie statt, also nicht gesondert.

Letzten endes ist eine Veränderung von Lebenspraxis kein direktes Ziel der Studie, dies findet im Höchstfall durch eine Veröffentlichung der „Implikationen für die Lehrkräftebildung“ innerhalb von Kapitel IV, 16.2, statt.

Forschung als organisierter Lernprozess: Dokumentation und Reflexion

Die Forschung und Methodenanwendung ist ausführlich dokumentiert, hierbei werden sowohl verwendete Materialien, Medien und Software offen gelegt. Ein Forschungstagebuch ist nicht vorhanden, allerdings sind sämtliche Schritte der Erkenntnisgewinnung detailliert in Kapitel II - Methode, beschrieben.

Eine Supervision wird nicht explizit genannt, allerdings ist in den Danksagungen ersichtlich, welche Dozent*innen die Gutachten verfassten und die Dissertation betreuten.

9. Sonstiges

Die Analysekriterien orientieren sich an den Ausführungen von Herrn Prof. Dr. Uwe Flick. Insbesondere folgende Veröffentlichungen Flicks wurden hierbei zu Rate gezogen:

2009: Was ist Sozialforschung 2009: Quantitative und Qualitative Forschung

Literatur

Dr. Sue-Ann Bäsler: Lernen und Lehren mit Medien und über Medien. Der mediale Habitus und die Ausbildung medienpädagogischer Kompetenz bei angehenden Lehrkräften. Berlin, 2019


Kommentare

Diskussion

Rose Stierhof, 2020/07/01 11:28

Gut gelungen ist die Unterteilung der Überschriften in Unterpunkte. Der gesamte Aufbau der Studie ist sehr gelungen und organisiert. Zwar stellt die Studienanalyse einen guten Überblick nach Flicks Kriterien dar, allerdings wird die Analyse nicht nach diesen Kriterien analysiert, sondern nur zusammengefasst.Hier wäre eine Analyse nach den Vorstellungen für eine Studienanalyse nach Flick angebracht.

Zudem fehlt weitere Literatur, die eine Grundlage zur Analyse bietet. Positiv aufgefallen ist außerdem die sprachliche Richtigkeit und der gute Überblick den man über die Studie von Basler erlangt.

Wir empfehlen eine vertiefende Analyse anhand von Flick und weiterer Literatur, um Bäslers Studie analysieren und bewerten zu können und diese nicht nur wiederzugeben.

Kai Runck, 2020/07/05 16:29, 2020/07/05 16:33

Hallo ihr zwei,

eure Analyse fiel uns zunächst durch ihre Kürze und exzellente Strukturierung auf. Ihr habt euch entschieden, bereits alle Teile der Analyse abzugeben, unsere weitere Kritik bezieht sich allerdings nur auf die Punkte 1 bis 6, welche die Erstabgabe umfassen muss. Diese eure Entscheidung fällt unseres Erachtens nicht zulasten der Qualität, ebenso trägt die Verdichtung und Knappheit nicht der Verständlichkeit ab - diese ist durchweg gegeben. Ein allgemeines Problem sahen wir allerdings im häufigen Fehlen von Textbelegen, so z. Bsp. hinter der Zitation des Forschungsgegenstandes in Kapitel eins. Generell fänden wir es wünschenswert, die Analyse durch Belege näher an der Studie entlang zu führen, wie ihr es etwa in Kapitel fünf getan habt. Wir empfehlen deshalb eine Überarbeitung der Abgabe, bei der wir noch folgende Änderungen vorschlagen möchten:

- Satzenden mit Punkten kennzeichnen, bei indirekten Zitaten hinter der Quellenangabe (bspw. in Kapitel eins) - Kapitel drei neu schreiben. Unseres Erachtens behandelt der erste Absatz ein grundlegendes Problem und gehört daher eigtl. in Kapitel eins; der zweite Absatz bezieht sich auf die Forschungsperspektive (erhoffter Nutzen/ Ziel der Studie) - in Kapitel vier den letzten Satz (ProbandInnenzahl, Unterschied zw. Versuchs/ Kontrollgruppe) präzisieren - in Kapitel sechs verdeutlichen, dass ihr eine dritte Ebene der Struktur eröffnet, z.Bsp. mit Zahlen (in der gesamten Analyse) „6.1.1 Unterteilung in Codes“ statt nur durch Schriftgröße; oder kursive Überschriften

Eine Option wäre, den analytischen Charakter durch durchgängige Bezüge zu Flick zu verdeutlichen. Dies ist unseres Erachtens aber nicht nötig. Abschließend sehen wir, außer in Kapitel drei keinen inhaltlichen Bearbeitungsbedarf und gratulieren euch zu einer gelungenen und vergleichsweise kurzen Analyse. Liebe Grüße, Sepha und Kai

Mariam und Lin, 2020/07/07 16:01

Liebe Lisa, lieber Fabian,

eure Analyse ist super strukturiert und sehr gut zu lesen. Ihr habt eine sehr einfache Sprache benutzt und durch die strukturierte Einteilung haben wir als Leser*innen einen guten Überblick erhalten und konnten dem ganzen sehr gut folgen.

Es wird dennoch schnell deutlich, dass ein wichtiges Kriterium nicht durchgehend eingehalten worden ist und zwar die Zitationsweise. Wir haben festgestellt, dass ihr zwar immer wieder Bezug zum Text genommen habt und unserer Meinung nach für die Kürze eures Textes recht viele Zitate habt, aber nicht bei allen Zitaten auf die Belege geachtet habt. Auch habt ihr nicht kontinuierlich die Vergleiche angegeben. Das wäre ein Punkt, auf dem ihr bei der Endfassung achten könntet.

Durch die Einhaltung aller Überschriften hat eure Analyse auch einen detaillierten, wiedergebenden Charakter, was wir als Vorteil, mit Blick auf die von euch benutzte einfache Sprache betrachten, aber wir uns nicht sicher sind, ob der analytische Teil nicht zu kurz gekommen ist und das beim Dozenten nicht mit in die Bewertung einfließt, deshalb wäre ein weiterer Verbesserungsvorschlag unsererseits, dass ihr beim Endentwurf mehr Rücksicht auf den analytischen Teil nimmt, denn dieser kommt hier etwas zu kurz.

Ansonsten fanden wir eure Analyse wirklich gelungen und verständlich geschrieben:) Wenn ihr Rückfragen zu unserem Feedback habt, meldet euch gern.

Liebe Grüße

Lin und Mariam

Wolfgang Ruge, 2020/07/27 16:11

Liebe Lisa, Lieber Fabian,

Auch bei euch zunächst die Info, dass Analyse und Feedback bestanden sind. Die Studienalyse arbeitet die Punkte nach Flick gut, eure StudienkollegInnen haben ja bereits darauf hingewiesen, dass hier ein Verweis auf den Autor gut wäre. Das kann aber auch im zweiten Schritt erfolgen, wenn es um eine Wertung der der Studie geht. Stilistisch fällt mir auf, dass grad am Anfang mehrere Hauptsatz-Ketten zu finden sind. Auch ist die Verwendung von Konjunktiv und Indikativ nicht immer einheitlich. Das löst sich aber mit fortscheiten des Textes. Detailanmerkungen: Ad. 3 Feldzugang: Die beschriebenen Punkte würde ich mit dem Stichwort “Ziele” noch zur Forschungsperspektive zählen. Punkt 7 wirkt noch etwas wie eine Aufzählung, hier wird in dem Dokument noch nicht ganz deutlich, wie viel Bäsler davon wirklich gemacht hat. Allerdings gehört das auch nicht zur Entwurfsfassung.

Euer Feedback ist besonders gut darin, die geäußerte Kritik auch am Detail festzumachen.

LG

Wolfgang

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