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lehre:sose2020:sozialwissmeth:analysen:baesler:tandem13

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lehre:sose2020:sozialwissmeth:analysen:baesler:tandem13 [2020/09/15 13:50]
edaaydin13 [5. Fixierung der Daten]
lehre:sose2020:sozialwissmeth:analysen:baesler:tandem13 [2020/11/04 21:41] (aktuell)
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 Für die Datenerhebung wählt Frau Bäsler ein halb-offenes Leitfadeninterview und für die Datenauswertung die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) aus.  Für die Datenerhebung wählt Frau Bäsler ein halb-offenes Leitfadeninterview und für die Datenauswertung die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) aus. 
 (Bäsler, 2019, S. 62) (Bäsler, 2019, S. 62)
-Durch das halb-offene Leitfadeninterview hat man ein flexibles Interview, da die Abfolge der Fragen nicht notwendig ist. Jeder der Interviewten wurden identische Frage gestellt, wodurch es viel einfacher ist die Antworten zu vergleichen. Durch diese Probeinterviews entstand vier Zentrale Fragen und eine Hauptthese. Alle diese Fragen hatten eine Intention. +Durch das halb-offene Leitfadeninterview hat man ein flexibles Interview, da die Abfolge der Fragen nicht notwendig ist. Jedem der Interviewten wurden identische Frage gestellt, wodurch es viel einfacher ist die Antworten zu vergleichen. Durch diese Probeinterviews entstand vier zentrale Fragen und eine Hauptthese. Alle diese Fragen hatten eine Intention. 
-Zur Eröffnung des Interviews wurden Fragen zur der eignen Motivation gestellt, darauf wurde man gefragt was für eine Rolle die Medien in dem eigenen Studium/ oder der Ausbildung spielt, die dritte Frage umfasste die Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen in der Schule (Bäsler, 2019, S.64) und in der letzten Fragen  gab es eine Reise in die Vergangenheit, wo der Befragte beschreiben musste, wie sein Medienkonsum war als er noch ein Kind/Jugendlicher war, als er frisch angefangen hatte zu studieren und wie es jetzt kurz vor dem Referendariat ist. (Bäsler, 2019, S.65)+Zur Eröffnung des Interviews wurden Fragen zur der eignen Motivation gestellt, daraufhin wurde man gefragt was für eine Rolle die Medien in dem eigenen Studium/ oder der Ausbildung spielt, die dritte Frage umfasste die Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen in der Schule (Bäsler, 2019, S.64) und in der letzten Fragen  gab es eine Reise in die Vergangenheit, bei der, der Befragte beschreiben musste, wie sein Medienkonsum war als er noch ein Kind/Jugendlicher war, als er frisch angefangen hatte zu studieren und wie es jetzt kurz vor dem Referendariat ist. (Bäsler, 2019, S.65)
  
  
 ==== 5. Fixierung der Daten ==== ==== 5. Fixierung der Daten ====
-Zur Fixierung der Daten wurden die Interviews von Basler in eine Audio- Datei umgewandelt.+Zur Fixierung der Daten wurden die Interviews von Bäsler in eine Audio- Datei umgewandelt.
 Diese Dateien wurden von nicht bezogenen Personen, mit einem dafür vorgesehenem Programm, transkribiert. (vgl. Basler, 2019, S. 8-13) Diese Dateien wurden von nicht bezogenen Personen, mit einem dafür vorgesehenem Programm, transkribiert. (vgl. Basler, 2019, S. 8-13)
 Dadurch entstanden pro Interview circa acht bis dreizehn Seiten Datenmaterial. Dadurch entstanden pro Interview circa acht bis dreizehn Seiten Datenmaterial.
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 Die Qualitative Inhaltsanalyse unterliegt einem genauem Ablaufschema, welche Regeln Basler folgt. Die Qualitative Inhaltsanalyse unterliegt einem genauem Ablaufschema, welche Regeln Basler folgt.
 Dies ermöglicht die Interpretation ganzer Textabschnitte. Als Hauptwerkzeug gelten Kategorien, welche deduktiv oder induktiv gebildet werden können und dabei vier Grundprinzipien folgen. Dies ermöglicht die Interpretation ganzer Textabschnitte. Als Hauptwerkzeug gelten Kategorien, welche deduktiv oder induktiv gebildet werden können und dabei vier Grundprinzipien folgen.
-Die vier verschiedenen Grundprinzipien: Die Einordnung in ein Kommunikationsmodell, Regelgelegenheit, zentrale Kategorien und aus den Gütekriterien (vgl. Bäsler 2019, S. 68).+Die vier verschiedenen Grundprinzipien sind: Die Einordnung in ein Kommunikationsmodell, Regelgelegenheit, zentrale Kategorien und aus den Gütekriterien (vgl. Bäsler 2019, S. 68).
 Zur Kategorisieren der Daten, wurde die induktive Kategoriegewinnung verwendet. Zur Kategorisieren der Daten, wurde die induktive Kategoriegewinnung verwendet.
 Dabei werden die gesammelten Daten aussortiert und auf ihre Qualität geprüft.  Dabei werden die gesammelten Daten aussortiert und auf ihre Qualität geprüft. 
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 In der Forschungsarbeit von Sue-Ann Bäsler aus dem Jahr 2019, geht es um den medialen Habitus und der medienpädagogischen Ausbildung von Lehramtsstudierenden.  In der Forschungsarbeit von Sue-Ann Bäsler aus dem Jahr 2019, geht es um den medialen Habitus und der medienpädagogischen Ausbildung von Lehramtsstudierenden. 
-Dabei stellt sie zwei Forschungsfragen auf, und zwar „Ob und inwiefern sich die medienpädagogische Ausbildung von den Lehramtsstudenten und der mediale Habitus gegenseitig beeinflussen lässt“ und zweitens, „Ob die Universitätsausbildung zur Entwicklung der medialen Habitus bei angehenden Lehrenden führt“. (Bäsler, 2019, S.59) Zur Beantwortung der oben genannten Forschungsfragenhat Frau Bäsler sechs Unterfragen entworfen, die mit einem Interviewleitfaden aufgebaut sind.(Bäsler, 2019, S. 62) +Dabei kommen zwei Forschungsfragen auf.„Ob und inwiefern sich die medienpädagogische Ausbildung von den Lehramtsstudenten und der mediale Habitus gegenseitig beeinflussen lässt“ und zweitens, „Ob die Universitätsausbildung zur Entwicklung der medialen Habitus bei angehenden Lehrenden führt“. (Bäsler, 2019, S.59) Zur Beantwortung der oben genannten Forschungsfragen hat Frau Bäsler sechs Unterfragen entworfen, die mit einem Interviewleitfaden aufgebaut sind.(Bäsler, 2019, S. 62) 
-In der Analyse wird deutlich, dass die heutige Mediennutzung einen wesentlichen Bestandteil der heutigen Gesellschaft ist. Dadurch ist die Studie nah an die Praxis gelegt. Nach der qualitativen Inhaltsangabe nach Mayring hat sie eine Auswertung machen können. Es wird versucht, so gut wie möglich, mit genauen Beschreibungen und Sichtweisen zu arbeiten und auszuwerten, sodass bei der qualitativen Methoden meist nur kleine Fallzahlen bei der Datenerhebung zustande kommen. (vgl. Flick, 2009, Glossar). Die Forschung von Bäsler ist daher darauf gerichtet, inwieweit man die Lehrpersonenausbildung verändern oder sogar verbessern kann, damit die angehenden Lehrpersonen bereits im Studium im Bereich der Medienbildung/Digitalisierung bestmöglich vorbereitet werden können. Dies stellt auch die Forschungsperspektive dar, denn auch in Deutschland herrscht ein Forschungsbedarf (vgl. Bäsler, 2019, S. 6 ff).+In der Analyse wird deutlich, dass die heutige Mediennutzung einen wesentlichen Bestandteil der heutigen Gesellschaft ist. Dadurch ist die Studie nah an der Praxis gebunden. Nach der qualitativen Inhaltsangabe nach Mayring hat sie eine Auswertung machen können. Es wird versucht, so gut wie möglich, mit genauen Beschreibungen und Sichtweisen zu arbeiten und auszuwerten, sodass bei der qualitativen Methoden meist nur kleine Fallzahlen bei der Datenerhebung zustande kommen. (vgl. Flick, 2009, Glossar). Die Forschung von Bäsler ist daher darauf gerichtet, inwieweit man die Lehrpersonenausbildung verändern oder sogar verbessern kann, damit die angehenden Lehrpersonen bereits im Studium im Bereich der Medienbildung/Digitalisierung bestmöglich vorbereitet werden können. Dies stellt auch die Forschungsperspektive dar, denn auch in Deutschland herrscht ein Forschungsbedarf (vgl. Bäsler, 2019, S. 6 ff).
  
  
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 ==== 4. Erhebugsverfahren ==== ==== 4. Erhebugsverfahren ====
  
-Für die Datenerhebung wählt Frau Bäsler ein halb-offenes Leitfadeninterview und für die Datenauswertung die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) aus. (Bäsler, 2019, S. 62) Durch das halb-offene Leitfadeninterview hat man ein flexibles Interview, da die Abfolge der Fragen nicht notwendig ist. Jeder der Interviewten wurden identische Fragen gestellt, wodurch es viel einfacher ist die Antworten zu vergleichen. Durch diese Probeinterviews entstanden vier zentrale Fragen und eine Hauptthese. Alle diese Fragen hatten eine Intention. Zur Eröffnung des Interviews wurden Fragen zu der eigenen Motivation gestellt, darauf wurde man gefragt was für eine Rolle die Medien in dem eigenen Studium/ oder der Ausbildung spielt, die dritte Frage umfasste die Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen in der Schule (Bäsler, 2019, S.64) und in der letzten Fragen gab es eine Reise in die Vergangenheit, wo der Befragte beschreiben musste, wie sein Medienkonsum war als er noch ein Kind/Jugendlicher war, als er frisch angefangen hatte zu studieren und wie es jetzt kurz vor dem Referendariat ist. (Bäsler, 2019, S.65)+Für die Datenerhebung wählt Frau Bäsler ein halb-offenes Leitfadeninterview und für die Datenauswertung die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) aus. (Bäsler, 2019, S. 62) Durch das halb-offene Leitfadeninterview hat man ein flexibles Interview, da die Abfolge der Fragen nicht notwendig ist. Jeder der Interviewten wurden identische Fragen gestellt, wodurch es viel einfacher ist die Antworten zu vergleichen. Durch diese Probeinterviews entstanden vier zentrale Fragen und eine Hauptthese. Alle diese Fragen hatten eine Intention. Zur Eröffnung des Interviews wurden Fragen zu der eigenen Motivation gestellt, daraufhin wurde man gefragt was für eine Rolle die Medien in dem eigenen Studium/ oder der Ausbildung spielt, die dritte Frage umfasste die Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen in der Schule (Bäsler, 2019, S.64) und in der letzten Fragen gab es eine Reise in die Vergangenheit, bei der, der Befragte beschreiben musste, wie sein Medienkonsum war als er noch ein Kind/Jugendlicher war, als er frisch angefangen hatte zu studieren und wie es jetzt kurz vor dem Referendariat ist. (Bäsler, 2019, S.65)
  
 Bäsler benutzte genauso übrige Impulsfragen, um die Disputation anzuregen. Laut Flick handelt es sich um ein geführtes konstruktives Interview, während die Befragten die Gelegenheit haben, alleinig zu antworten und ihre persönlichen Ansichten ausgedehnt darzulegen (vgl. Flick 2009, S. 114). Bäsler benutzte genauso übrige Impulsfragen, um die Disputation anzuregen. Laut Flick handelt es sich um ein geführtes konstruktives Interview, während die Befragten die Gelegenheit haben, alleinig zu antworten und ihre persönlichen Ansichten ausgedehnt darzulegen (vgl. Flick 2009, S. 114).
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 Für das Auswertungsverfahren wird die qualitative Inhaltsanalyse, kurz QIA, nach Mayring angewandt, dabei stellt sich für jede/n Forscher/in die selbe Frage: „Woher bei der Interpretation Strukturen genommen bzw. Woraus sie entwickelt werden?“ (Flick 2009, S.164) Für das Auswertungsverfahren wird die qualitative Inhaltsanalyse, kurz QIA, nach Mayring angewandt, dabei stellt sich für jede/n Forscher/in die selbe Frage: „Woher bei der Interpretation Strukturen genommen bzw. Woraus sie entwickelt werden?“ (Flick 2009, S.164)
- Dies ist sinnvoll bei großen Datenmengen zur systematischen und untersubjektiven nachvollziehbarer Bearbeitung. Die qualitative Inhaltsanalyse unterliegt einem genauen Ablaufschema, welche Regeln Bäsler folgt. Dies ermöglicht die Interpretation ganzer Textabschnitte. Als Hauptwerkzeug gelten Kategorien, welche deduktiv oder induktiv gebildet werden können und dabei vier Grundprinzipien folgen. Die vier verschiedenen Grundprinzipien: Die Einordnung in ein Kommunikationsmodell, Regelgelegenheit, zentrale Kategorien und aus den Gütekriterien (vgl. Bäsler 2019, S. 68). Zur Kategorisieren der Daten wurde die induktive Kategoriegewinnung verwendet. Dabei werden die gesammelten Daten aussortiert und auf ihre Qualität geprüft. Mithilfe des sogenannten Kodierleitfaden, wird genau formuliert, wann bestimmte Textpassagen einer Kategorie zugeordnet wird. Das Ziel der qualitativen Inhaltsanalyse ist die Reduzierung der Datenmenge (vgl. Mayring 2016, 222 ff.).+Dies ist sinnvoll bei großen Datenmengen zur systematischen und untersubjektiven nachvollziehbarer Bearbeitung. Die qualitative Inhaltsanalyse unterliegt einem genauen Ablaufschema, welchen Regeln Bäsler folgt. Dies ermöglicht die Interpretation ganzer Textabschnitte. Als Hauptwerkzeug gelten Kategorien, welche deduktiv oder induktiv gebildet werden können und dabei vier Grundprinzipien folgen. Die vier verschiedenen Grundprinzipien sind: Die Einordnung in ein Kommunikationsmodell, Regelgelegenheit, zentrale Kategorien und aus den Gütekriterien (vgl. Bäsler 2019, S. 68). Zur Kategorisieren der Daten wurde die induktive Kategoriegewinnung verwendet. Dabei werden die gesammelten Daten aussortiert und auf ihre Qualität geprüft. Mithilfe des sogenannten Kodierleitfaden, wird genau formuliert, wann bestimmte Textpassagen einer Kategorie zugeordnet wird. Das Ziel der qualitativen Inhaltsanalyse ist die Reduzierung der Datenmenge (vgl. Mayring 2016, 222 ff.).
  
 ==== 7. Geltungsbegründung und Gütekriterien ==== ==== 7. Geltungsbegründung und Gütekriterien ====
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-===== Kommentare =====+ 
 +===== Literatur ===== 
 +Bäsler, Sue-Ann (2019):Lernen und Lehren mit Medien und über Medien : der mediale Habitus und die Ausbildung medienpädagogischer Kompetenz bei angehenden Lehrkräften. Berlin: Technische Universität Berlin 
 + 
 +Mayring, Philipp (2016): Einführung in die qualitative Sozialforschung. 6. Auflage.Weinheim: Beltz 
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 +Flick, Uwe (1995): Handbuch Qualitative Sozialforschung. Grundlagen, Konzepte, Methoden & Anwendungen. 2. Auflage. Beltz/ Psychologieverlags Union. Weinheim. 
 + 
 +Flick, Uwe (2009): Sozialforschung. Methoden und Anwendungen. Rowohlt 
 +Taschenbuch Verlag. Hamburg. 
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 +Flick, Uwe (2016): Sozialforschung: Methoden und Anwendungen: ein Überblick für die BA-Studiengänge, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag
  
  
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