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lehre:sose2020:sozialwissmeth:analysen:baesler:tandem04

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 Bäsler wählte das halb-offene Leitfadeninterview nach Mayring (2010) für ihre Datenerhebung, welche als verbale Datei vorliegt (vgl. Bäsler, 2019: S.62). Durch dieses Verfahren wird ein flexibler Interviewablauf ermöglicht, da die Abfrage nach keiner bestimmten Reihenfolge ablaufen muss. Flick erläutert dazu, dass die Formulierung der Fragen so gestellt werden kann, dass die Interviewten die Möglichkeit haben, sich in ihrer Antwort frei zu entfalten (vgl. Flick, 2009: S.310). Da die Hauptfragen in allen Interviews gleich bleiben, besteht die Möglichkeit die Daten zu vergleichen (vgl. Mayring, 2016: S.70). Bäsler wählte das halb-offene Leitfadeninterview nach Mayring (2010) für ihre Datenerhebung, welche als verbale Datei vorliegt (vgl. Bäsler, 2019: S.62). Durch dieses Verfahren wird ein flexibler Interviewablauf ermöglicht, da die Abfrage nach keiner bestimmten Reihenfolge ablaufen muss. Flick erläutert dazu, dass die Formulierung der Fragen so gestellt werden kann, dass die Interviewten die Möglichkeit haben, sich in ihrer Antwort frei zu entfalten (vgl. Flick, 2009: S.310). Da die Hauptfragen in allen Interviews gleich bleiben, besteht die Möglichkeit die Daten zu vergleichen (vgl. Mayring, 2016: S.70).
  
-Begonnen hat sie mit einem stichprobenartigen Probeinterview. Aus diesem sich nach mehrmaligem überarbeiten vier zentrale Fragen und eine These entwickelten. Zu Beginn des Interviews stellte sie zum lockeren Einstieg eine Motivationsfrage. Darauf folgte eine Frage zum Medienumgang während des Studiums. Die dritte Frage bezieht sich auf die Medien Erziehung von Kindern und Jugendlichen in der Schule. Die vierte und letzte Frage umfasst die mediale Prägung der Studierenden. In der These ist die Fragestellung leicht provokativ, um Gedankengänge anzuregen. Die Auswahl der Probanden/innen fand in zwei Phasen statt. Erstens mit dem Anwerben von Probanden/innen mit integrierten Medienbezug und zweitens mit dem Anwerben von Probanden/innen ohne integrierten Medienbezug. Bei den Studierenden mit Medien Bezug wurde das Interview im Dezember 2013, sowie Januar und Februar 2014 telefonisch durchgeführt und aufgezeichnet(vgl. Bäsler, 2019: S.63). Bei den Studierenden ohne Medien Bezug waren weniger bereit sich interviewen zulassen. Dabei kamen sechs Telefoninterviews zustande, welche die Autorin selbst führte und aufzeichnete (vgl. Ebd.)+Begonnen hat sie mit einem stichprobenartigen Probeinterview. Aus diesem sich nach mehrmaligem Überarbeiten vier zentrale Fragen und eine These entwickelten. Zu Beginn des Interviews stellte sie zum lockeren Einstieg eine Motivationsfrage. Darauf folgte eine Frage zum Medienumgang während des Studiums. Die dritte Frage bezieht sich auf die Medien Erziehung von Kindern und Jugendlichen in der Schule. Die vierte und letzte Frage umfasst die mediale Prägung der Studierenden. In der These ist die Fragestellung leicht provokativ, um Gedankengänge anzuregen. Die Auswahl der Probanden/innen fand in zwei Phasen statt. Erstens mit dem Anwerben von Probanden/innen mit integrierten Medienbezug und zweitens mit dem Anwerben von Probanden/innen ohne integrierten Medienbezug. Bei den Studierenden mit Medien Bezug wurde das Interview im Dezember 2013, sowie Januar und Februar 2014 telefonisch durchgeführt und aufgezeichnet(vgl. Bäsler, 2019: S.63). Bei den Studierenden ohne Medien Bezug waren weniger bereit sich interviewen zulassen. Dabei kamen sechs Telefoninterviews zustande, welche die Autorin selbst führte und aufzeichnete (vgl. Ebd.)
 ==== 5. Fixierung der Daten ==== ==== 5. Fixierung der Daten ====
  
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 ==== 6. Auswertungsverfahren und Interpretation ==== ==== 6. Auswertungsverfahren und Interpretation ====
  
-Zur Datenauswertung wurde eine qualitative Inhaltsanalyse, welche nach Mayring (2000,2003,2005,2010) „zur systematischen und intersubjektiv nachvollziehbaren Bearbeitung großer Datenmengen“ (Mayring & Hurst, 2005: S.436) verwendet. Die qualitative Inhaltsanalyse wird mit Hilfe von vier allgemeinen Grundprinzipien durchgeführt: Zuerst soll das Ziel der Analyse und die Wirkung des gesamten Textes festgelegt werden. Im zweiten Schritt wird das Material zerlegt und bearbeitet. Danach werden die Aspekte in Kategorien gefasst, in denen sie begründet werden und im Laufe des Prozesses überarbeitet werden. Der letzte Schritt befasst sich mit der Prüfung der Reliabilität der Studie.+Zur Datenauswertung wurde eine qualitative Inhaltsanalyse, welche nach Mayring (2000,2003,2005,2010) „zur systematischen und intersubjektiv nachvollziehbaren Bearbeitung großer Datenmengen“ (Mayring & Hurst, 2005: S.436) verwendet. Die qualitative Inhaltsanalyse wird mithilfe von vier allgemeinen Grundprinzipien durchgeführt: Zuerst soll das Ziel der Analyse und die Wirkung des gesamten Textes festgelegt werden. Im zweiten Schritt wird das Material zerlegt und bearbeitet. Danach werden die Aspekte in Kategorien gefasst, in denen sie begründet werden und im Laufe des Prozesses überarbeitet werden. Der letzte Schritt befasst sich mit der Prüfung der Reliabilität der Studie.
  
-Für die Analyse wurde die induktive Kategoriengewinnung verwendet, in der in einem ersten Durchgang, mit Hilfe der Forschungsfrageninduktiv abgeleitete Hauptkategorien abgeleitet wurden. Diese Hauptkategorien wurden in Subkategorien gegliedert. Zusätzlich wurde eine computergestützte Auswertung des Programmes MAXQDA verwendet.+Für die Analyse wurde die induktive Kategoriengewinnung verwendet, in der in einem ersten Durchgang mithilfe der Forschungsfragen induktiv abgeleitete Hauptkategorien abgeleitet wurden. Diese Hauptkategorien wurden in Subkategorien gegliedert. Zusätzlich wurde eine computergestützte Auswertung des Programmes MAXQDA verwendet.
 ==== 7. Geltungsbegründung und Gütekriterien ==== ==== 7. Geltungsbegründung und Gütekriterien ====
 Frau Bäsler wählte als Gütekriterium aus zwei Kriterien von Mayring aus, welche die Reliabilität und die Validität wären. Sie entschied sich für Validität, dies soll einschätzen, so Mayring, ob alles erfasst wurde, was erfasst werden soll (vgl. Mayring, 2016: S.141). Also ob das erfasste Ergebnis wahrheitsgemäß ist (vgl. Ebd.).  Frau Bäsler wählte als Gütekriterium aus zwei Kriterien von Mayring aus, welche die Reliabilität und die Validität wären. Sie entschied sich für Validität, dies soll einschätzen, so Mayring, ob alles erfasst wurde, was erfasst werden soll (vgl. Mayring, 2016: S.141). Also ob das erfasste Ergebnis wahrheitsgemäß ist (vgl. Ebd.). 
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