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lehre:sose2017:sozialwissmeth:analysen:nader:tandem45

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lehre:sose2017:sozialwissmeth:analysen:nader:tandem45 [2017/09/15 22:49]
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 ==== Geltungsbegründung ==== ==== Geltungsbegründung ====
  
-Flick erklärt, dass der Kontakt zwischen dem untersuchten Subjekt und dem Forscher bei offenen Interviews intensiver ist und gegenseitiges Einlassen gefordert wird. Der Zugang zur Einzelperson stellt eine schwierige Aufgabe dar(vgl. Flick 2016). Nader ist es in seiner Studie gelungen Kontakt zu den Volksschülern aufzubauen, doch beide Parteien müssen Vertrauen und hohe Glaubwürdigkeit übermitteln, um gute Ergebnisse zu erzielen. Um eine glaubwürdige Authentizität erzielen zu können, arbeitet Nader mit der kommunikativen Validierung von Flick. Bei der kommunikativen Validierung von Flick werden nach Aufnahme und Transkription der Interviews deren Inhalte nochmals mit den befragten Personen abgestimmt(vgl. Flick, 1995).+Flick erklärt, dass der Kontakt zwischen dem untersuchten Subjekt und dem Forscher bei offenen Interviews intensiver ist und gegenseitiges Einlassen gefordert wird. Der Zugang zur Einzelperson stellt eine schwierige Aufgabe dar(vgl. Flick 2016). Nader ist es in seiner Studie gelungen Kontakt zu den Volksschülern aufzubauen, doch beide Parteien müssen Vertrauen und hohe Glaubwürdigkeit übermitteln, um gute Ergebnisse zu erzielen.
 ==== Forschung als Diskurs ==== ==== Forschung als Diskurs ====
  
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 ====Einleitung ==== ====Einleitung ====
  
-Die zu analysierende Dissertation „Was bleibt? Erinnerungen an die Volksschule - Eine empirische Studie zur Lehrprofessionalität“ von Dipl. Päd. Michael Nader beschäftigt sich mit der Thematik, inwiefern die Erinnerungen von unterschiedlichen Alterskohorten ehemaliger Schüler einer Volkshochschule über Gemeinsamkeiten und Kontinuität der Erinnerungen verfügen(Vgl. Nader, 2015).  Durch die Forschungsfrage: „Welche kollektiven Erinnerungen können in allen noch lebenden Alterskohorten hinsichtlich deren Volksschulzeit in Niederösterreich rekonstruiert werden?“(Nader 2015, 17), sollen Ergebnisse gesammelt werde und im späteren Verlauf der Studie als Vergleich dienen.  +Die zu analysierende Dissertation „Was bleibt? Erinnerungen an die Volksschule - Eine empirische Studie zur Lehrprofessionalität“ von Dipl. Päd. Michael Nader beschäftigt sich mit der Thematik, inwiefern die Erinnerungen von unterschiedlichen Alterskohorten ehemaliger Schüler einer Volkshochschule über Gemeinsamkeiten und Kontinuität der Erinnerungen verfügen (vgl. Nader, 2015, S.12).  Durch die Forschungsfrage: „Welche kollektiven Erinnerungen können in allen noch lebenden Alterskohorten hinsichtlich deren Volksschulzeit in Niederösterreich rekonstruiert werden?“(Nader 2015, 17), sollen Ergebnisse gesammelt werde und im späteren Verlauf der Studie als Vergleich dienen.  
-Michael Nader definiert den Charakter seiner Arbeit als explorativ (Vgl. Nader, 2015).+Michael Nader definiert den Charakter seiner Arbeit als explorativ (vgl. Nader, 2015, S.17).
 ==== Verhältnis Theorie-Gegenstand==== ==== Verhältnis Theorie-Gegenstand====
  
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 „In Bezug auf den das Verhältnis Theorie und Gegenstand bedeutet dies, dass „[…] den Daten und dem untersuchten Feld Priorität gegenüber theoretischen Annahmen eingeräumt […]“ (Flick, 1995, S. 150) wird. Das Prinzip der Offenheit und die gleichschwebende Aufmerksamkeit spielen in der Beziehung zwischen Theorie und Gegenstand, infolge der Verwendung der Methode der Grounded Theory, eine wichtige Rolle. Aufgrund des Prinzips der Offenheit soll eine theoretische Strukturierung des Gegenstandes zunächst nicht stattfinden. Das Prinzip der gleichschwebenden Aufmerksamkeit soll das Problem umgehen, durch theoretische Vorannahmen, eine Selektion des Materials beim späteren Forschungsprozess zu betreiben (vgl. ebd., S. 150 f.)(zitiert nach Handtke&Michael Bachmann, 2014).“ „In Bezug auf den das Verhältnis Theorie und Gegenstand bedeutet dies, dass „[…] den Daten und dem untersuchten Feld Priorität gegenüber theoretischen Annahmen eingeräumt […]“ (Flick, 1995, S. 150) wird. Das Prinzip der Offenheit und die gleichschwebende Aufmerksamkeit spielen in der Beziehung zwischen Theorie und Gegenstand, infolge der Verwendung der Methode der Grounded Theory, eine wichtige Rolle. Aufgrund des Prinzips der Offenheit soll eine theoretische Strukturierung des Gegenstandes zunächst nicht stattfinden. Das Prinzip der gleichschwebenden Aufmerksamkeit soll das Problem umgehen, durch theoretische Vorannahmen, eine Selektion des Materials beim späteren Forschungsprozess zu betreiben (vgl. ebd., S. 150 f.)(zitiert nach Handtke&Michael Bachmann, 2014).“
  
-Durch die Untersuchung (Anwendung des narrativen Interviews), an den ehemaligen Schülern der Volksschule , konnten Erkenntnisse gewonnen werden. Die Erkenntnisse, der jahrzehntelangen Erinnerungen, dienen der pädagogischen Relevanz, dadurch wurde eine Vorstrukturierung vorgenommen (vgl.Nader 2015). Dazu zählt die Mehrung des Professionswissens. Durch die Erkenntnissgewinnung, können Volksschullehrer ihre Sensibilität und Reflexion hinsichtlich des gegenwärtigen Handelns verbessern (VglNader, 2015).+Durch die Untersuchung (Anwendung des narrativen Interviews), an den ehemaligen Schülern der Volksschule , konnten Erkenntnisse gewonnen werden. Die Erkenntnisse, der jahrzehntelangen Erinnerungen, dienen der pädagogischen Relevanz, dadurch wurde eine Vorstrukturierung vorgenommen (vgl.Nader 2015, S.18). Dazu zählt die Mehrung des Professionswissens. Durch die Erkenntnissgewinnung, können Volksschullehrer ihre Sensibilität und Reflexion hinsichtlich des gegenwärtigen Handelns verbessern (vgl. ebd.).
  
 ==== Fragestellung, Forschungsperspektiven==== ==== Fragestellung, Forschungsperspektiven====
  
-Naders zentrale Forschungsfrage ist: „Welche kollektiven Erinnerungen können in allen noch lebenden Alterskohorten hinsichtlich deren Volksschulzeit in Niederösterreich rekonstruiert werden?“ (Nader, 2015, S. 16). Hierbei handelt es sich um eine prozessbeschreibende Fragestellung, ihr Ziel ist es auf die Entwicklung bzw. die Veränderung einzugehen (Vgl. Flick, 2016). Durch die Betrachtung der noch lebenden Alterskohorten wird der Altersunterschied sichtbar. Um die Verzerrung der Studie zu verhindern, unterteilt Nader sie Alterskohorten in zeitliche Gruppen. Dadurch entstehen zwei neue weitere Forschungsfragen. Diese beschäftigen sich mit den Unterschieden, Gemeinsamkeiten, sowie mit den Konstanten und Variablen der kollektiven Erinnerungen an die Volkshochschule in den verschiedenen Absolventenkohorten (Vgl. Nader, 2015). Die gewählte Fragestellung wird als generative Frage verstanden. Sie dient der Forschungsarbeit in dem sie auf nützliche Vergleiche und mögliche Probleme aufmerksam macht (Vgl. Flick, 2016 zit. nach: Strauss 1991, 50). Ziel der Forschung ist die Mehrung des Professionswissens von Volksschullehrern aus einer zeitlich-historischen Perspektive. „Die Arbeit mit Erinnerungen an die eigene Volksschulzeit kann in den übergeordneten Kontext der historischen Bildungsforschung eingebettet werden TENORTH (2010) nennt drei primäre Perspektiven historischer Bildungsforschung: Es handelt sich dabei um das ideengeschichtliche, das sozialgeschichtliche und das historisch-vergleichende Paradigma dieser Disziplin (Nader, Dissertation 2016, S.14).+Naders zentrale Forschungsfrage ist: „Welche kollektiven Erinnerungen können in allen noch lebenden Alterskohorten hinsichtlich deren Volksschulzeit in Niederösterreich rekonstruiert werden?“ (Nader, 2015, S. 16). Hierbei handelt es sich um eine prozessbeschreibende Fragestellung, ihr Ziel ist es auf die Entwicklung bzw. die Veränderung einzugehen (vgl. Flick, 2016, S.16). Durch die Betrachtung der noch lebenden Alterskohorten wird der Altersunterschied sichtbar. Um die Verzerrung der Studie zu verhindern, unterteilt Nader sie Alterskohorten in zeitliche Gruppen. Dadurch entstehen zwei neue weitere Forschungsfragen. Diese beschäftigen sich mit den Unterschieden, Gemeinsamkeiten, sowie mit den Konstanten und Variablen der kollektiven Erinnerungen an die Volkshochschule in den verschiedenen Absolventenkohorten (vgl. Nader, 2015, S.280). Die gewählte Fragestellung wird als generative Frage verstanden. Sie dient der Forschungsarbeit in dem sie auf nützliche Vergleiche und mögliche Probleme aufmerksam macht (vgl. Flick, 2016 zit. nach: Strauss 1991, 50). Ziel der Forschung ist die Mehrung des Professionswissens von Volksschullehrern aus einer zeitlich-historischen Perspektive. „Die Arbeit mit Erinnerungen an die eigene Volksschulzeit kann in den übergeordneten Kontext der historischen Bildungsforschung eingebettet werden TENORTH (2010) nennt drei primäre Perspektiven historischer Bildungsforschung: Es handelt sich dabei um das ideengeschichtliche, das sozialgeschichtliche und das historisch-vergleichende Paradigma dieser Disziplin (Nader, Dissertation 2016, S.14).
 ==== Annäherung ans Feld==== ==== Annäherung ans Feld====
  
 Um die erste Annäherung an das Feld zu bekommen, befasst sich Nader mit den Erinnerungen der ehemaligen Volksschülern und einer Literaturrecherche, diese dient der allgemeinen Grundorientierung von Nader.  Um die erste Annäherung an das Feld zu bekommen, befasst sich Nader mit den Erinnerungen der ehemaligen Volksschülern und einer Literaturrecherche, diese dient der allgemeinen Grundorientierung von Nader. 
-Durch die Methoden der Oral History Technik und der Biografieforschung, sowie relevanter Studien, die Erinnerungen in Bezug zu den österreichischen Volksschulen diskutieren, kann relevantes Wissen über die Institution angeführt werden. Dadurch kommt es zu einer regionalen Eingrenzung des Forschungsfeldes( Vgl. Nader 2016). Flick beschreibt dieses Vorgehen als Mixed-Method-Design. Dabei geht es vor allem darum, die Gegensätzlichkeit der qualitativen und quantitativen Forschung zu überwinden (vgl. Flick 2009).„Unter Oral History ist zunächst eine besondere Art der Beschaffung und Verarbeitung von Quellen zu verstehen. Dies kann uns über Erfahrungs-und Lebensbereiche Auskunft geben, die der historischen Analyse und Betrachtung 2 Erinnerungen 33 bisher weitgehend entzogen waren, da traditionelle Quellen darüber nur in der Brechung durch Drittwahrnehmung berichten“ (Schaffner 1988: 344 zitiert nach Nader 2016: 32f.). Um einen Zugang zum Feld zubekommen, wählt Nader zwei empirische Methoden. Er beginnt mit einer qualitative, narrative Interviewserie, dadurch werden die induktiven Erinnerungskategorien inhaltsanalytisch ausgearbeitet. Darauf folgt eine quantitative Einführung in den Problemkreis der Untersuchung, welche die induktiv entstandenen Annahmen ergänzt und auch prüft. Durch die gewählten Samplings kann der zeitliche Verlauf über die vergangenen neun Jahrzehnte dargestellt werden( Vgl. Nader 2016). +Durch die Methoden der Oral History Technik und der Biografieforschung, sowie relevanter Studien, die Erinnerungen in Bezug zu den österreichischen Volksschulen diskutieren, kann relevantes Wissen über die Institution angeführt werden. Dadurch kommt es zu einer regionalen Eingrenzung des Forschungsfeldes(vgl. Nader 2016, S.24). Flick definiert das Mixed-Method-Design als Gegensätzlichkeit zu der qualitativen und quantitativen Forschung (vgl. Flick 2009, S.132). „Unter Oral History ist zunächst eine besondere Art der Beschaffung und Verarbeitung von Quellen zu verstehen. Dies kann uns über Erfahrungs-und Lebensbereiche Auskunft geben, die der historischen Analyse und Betrachtung 2 Erinnerungen 33 bisher weitgehend entzogen waren, da traditionelle Quellen darüber nur in der Brechung durch Drittwahrnehmung berichten“ (Schaffner 1988: 344 zitiert nach Nader 2016: 32f.). Um einen Zugang zum Feld zubekommen, wählt Nader zwei empirische Methoden. Er beginnt mit einer qualitative, narrative Interviewserie, dadurch werden die induktiven Erinnerungskategorien inhaltsanalytisch ausgearbeitet. Darauf folgt eine quantitative Einführung in den Problemkreis der Untersuchung, welche die induktiv entstandenen Annahmen ergänzt und auch prüft. Durch die gewählten Samplings kann der zeitliche Verlauf über die vergangenen neun Jahrzehnte dargestellt werden(vgl. Nader 2016, S.16). 
 „Bei der Betrachtung der quantitativen Ergebnisse sind sowohl Unterschiede von Interesse, als auch die Suche nach nicht signifikanten Ergebnissen. So lässt sich der „harte Kern“ von Volksschulerinnerungen fassen, der unabhängig von der jeweiligen Zeit, den gesellschaftlichen Entwicklungen und den schulpolitischen Entscheidungen der Volksschule inhärent ist“ (Nader 2016, 18). „Bei der Betrachtung der quantitativen Ergebnisse sind sowohl Unterschiede von Interesse, als auch die Suche nach nicht signifikanten Ergebnissen. So lässt sich der „harte Kern“ von Volksschulerinnerungen fassen, der unabhängig von der jeweiligen Zeit, den gesellschaftlichen Entwicklungen und den schulpolitischen Entscheidungen der Volksschule inhärent ist“ (Nader 2016, 18).
 ==== Sammlung der Daten==== ==== Sammlung der Daten====
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 Für die Datengewinnung wurde mit Studierenden im dritten Semesters von der kirchlichen pädagogischen Hochschule in Wien/Krems im Wintersemester 2011/12 und im Wintersemester 2012/13 zusammengearbeitet. Die narrativen Interviews sollten nach statistischem Sampling durchgeführt werden und mussten elektronisch aufgezeichnet und transkribiert werden. Für die Datengewinnung wurde mit Studierenden im dritten Semesters von der kirchlichen pädagogischen Hochschule in Wien/Krems im Wintersemester 2011/12 und im Wintersemester 2012/13 zusammengearbeitet. Die narrativen Interviews sollten nach statistischem Sampling durchgeführt werden und mussten elektronisch aufgezeichnet und transkribiert werden.
 Um eine Verzerrung (die Erzählungen der ehemaligen Schüler sind abhängig von der aktuellen Situation und/oder der Prägung des Erzählenden(vgl. Flick, 1995)), also einen systematischen Fehler bei der Datenerhebung zu vermeiden, wurde im Anschluss ein Interviewleitfaden entwickelt.  Um eine Verzerrung (die Erzählungen der ehemaligen Schüler sind abhängig von der aktuellen Situation und/oder der Prägung des Erzählenden(vgl. Flick, 1995)), also einen systematischen Fehler bei der Datenerhebung zu vermeiden, wurde im Anschluss ein Interviewleitfaden entwickelt. 
-Im nächsten Schritt befassten sich die Studierenden mit der Verfassung von Berichten über die qualitative Inhaltsanalyse. Die Studierenden arbeiteten mit einer konsensuell finalisiertes, deduktiven Forschungsmethodologischen Vorgangsweise und Überlegungen eines Kategoriensystems, welches Nader entwickelt hatte(Vgl. Nader 2016). +Im nächsten Schritt befassten sich die Studierenden mit der Verfassung von Berichten über die qualitative Inhaltsanalyse. Die Studierenden arbeiteten mit einer konsensuell finalisiertes, deduktiven Forschungsmethodologischen Vorgangsweise und Überlegungen eines Kategoriensystems, welches Nader entwickelt hatte(vgl. Nader 2016, S.154). 
 Das Arbeiten mit den unterschiedlichen Alterskohorten ist zurückzuführen auf die Methode der Auswertung. Nader verwendet hierzu eine Breitenauswertung.  Das Arbeiten mit den unterschiedlichen Alterskohorten ist zurückzuführen auf die Methode der Auswertung. Nader verwendet hierzu eine Breitenauswertung. 
 „Bei der Breitenauswertung geht es darum, möglichst viele unterschiedliche Fälle zu erfassen und einen weitreichenden Überblick über die Thematik zu erhalten“ (Nader, 2015, S. 134). „Bei der Breitenauswertung geht es darum, möglichst viele unterschiedliche Fälle zu erfassen und einen weitreichenden Überblick über die Thematik zu erhalten“ (Nader, 2015, S. 134).
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 ==== Fixierung der Daten==== ==== Fixierung der Daten====
  
-Zur Fixierung der Daten, zeichneten die Studierenden alle Interviews elektronisch auf und transkribiert sie anschließend. Zur Sicherung der Daten wurden diese anschließend auf der entsprechenden Lernplattform hochgeladen werden. Für eine einheitliche Formatierung der Interviews wurde eine Basis-Transkriptionsvorlage angeboten. Für die qualitative Inhaltsanalyse analysierten die Studierenden die Interviews und erfassten diese in Berichten (Vgl. Nader 2016, 134).+Zur Fixierung der Daten, zeichneten die Studierenden alle Interviews elektronisch auf und transkribiert sie anschließend. Um die Sicherung der Daten zu gewährleisten, wurden die Daten anschließend auf der entsprechenden Lernplattform hochgeladen. Für eine einheitliche Formatierung der Interviews wurde eine Basis-Transkriptionsvorlage angewendet. Für die qualitative Inhaltsanalyse analysierten die Studierenden die Interviews und erfassten diese in Berichten (vgl. Nader 2016, 134).
 ==== Interpretation der Daten==== ==== Interpretation der Daten====
  
-Die Ergebnisse, der oben beschriebene Durchführung der statistischem Sampling, wurde von den Studierenden interpretiert durch eine Metaanalyse. Dies fand meist von ihrem eigenen Erfahrungshorizont und/oder vor der Ausgangsliteratur statt. Aus zwei aufeinanderfolgende Inhaltsanalysen, die in Form einer Metaanalyse zum finalen Abschlussbericht münden (Vgl. Nader 2016). „Gleiche und ähnliche Aussagen werden zusammengefasst, ein Deutungsmuster, eine Kernvariable wird als wesentlich herausgearbeitet“ (Flick, 1995, S. 165). Im nächsten Schritt werden die Daten kategorisiert. Die Zuordnung zu deduktiven oder induktiven Kategorie findet anhand des vorliegenden Theoriematerials statt (vgl. Flick1995).+Die Ergebnisse, der oben beschriebene Durchführung der statistischem Sampling, wurde von den Studierenden interpretiert durch eine Metaanalyse. Dies fand meist von ihrem eigenen Erfahrungshorizont und/oder vor der Ausgangsliteratur statt. Aus zwei aufeinanderfolgende Inhaltsanalysen, die in Form einer Metaanalyse zum finalen Abschlussbericht münden (vgl. Nader 2016, S.149). „Gleiche und ähnliche Aussagen werden zusammengefasst, ein Deutungsmuster, eine Kernvariable wird als wesentlich herausgearbeitet“ (Flick, 1995, S. 165). Im nächsten Schritt werden die Daten kategorisiert. Die Zuordnung zu deduktiven oder induktiven Kategorie findet anhand des vorliegenden Theoriematerials statt (vgl. Nader2015, S. 148).
 ==== Geltungsbegründung==== ==== Geltungsbegründung====
  
-Flick erklärt, dass der Kontakt zwischen dem untersuchten Subjekt und dem Forscher bei offenen Interviews intensiver ist und gegenseitiges Einlassen gefordert wird. Der Zugang zur Einzelperson stellt eine schwierige Aufgabe dar(vgl. Flick 2016). Nader ist es in seiner Studie gelungen Kontakt zu den Volksschülern aufzubauen, doch beide Parteien müssen Vertrauen und hohe Glaubwürdigkeit übermitteln, um gute Ergebnisse zu erzielen.+Flick erklärt, dass der Kontakt zwischen dem untersuchten Subjekt und dem Forscher bei offenen Interviews intensiver ist und gegenseitiges Einlassen gefordert wird. Der Zugang zur Einzelperson stellt eine schwierige Aufgabe dar(vgl. Flick 2016, S.18 ff.). Nader ist es in seiner Studie gelungen Kontakt zu den Volksschülern aufzubauen, doch beide Parteien müssen Vertrauen und hohe Glaubwürdigkeit übermitteln, um gute Ergebnisse zu erzielen. Um eine glaubwürdige Authentizität erzielen zu können, arbeitet Nader mit der kommunikativen Validierung von Flick. Bei der kommunikativen Validierung von Flick werden nach Aufnahme und Transkription der Interviews deren Inhalte nochmals mit den befragten Personen abgestimmt(vgl. Flick, 1995, S.168).
 ==== Forschung als Diskurs==== ==== Forschung als Diskurs====
  
-Flick definiert bei der Untersuchung zwischen der Breiten- und der Tiefenauswertung von Informationen Vgl. Nader zitnach Flick 2007). „Bei der Breitenauswertung geht es darum, möglichst viele unterschiedliche Fälle zu erfassen und einen weitreichenden Überblick über die Thematik zu erhalten. Fällt die Entscheidung auf die Tiefedann stehen das Individuum und seine speziellen Erinnerungen im Vordergrund“ (vgl. FLICK 2007, 167f zit. nach Nader 2016134). Nader sagtdass er in seiner Studie den Weg der Breitenauswertung gehtDies finden wir jedoch etwas fragwürdig, denn er will erforschen wie die Volksschule die jeweilig Personen verändert oder in ihrer Entwicklung beeinflusst hat.+Der Ausgangspunkt von Naders Studie waren die ehemaligen Schüler der Volkshochschule und ihre Erzählungen in Kooperation mit den Studierenden. 
 +Die Studierenden, des dritten Semesters der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems im Wintersemester 2011/12 und 2012/13, arbeiteten im Rahmen einer forschungsmethodologischen Ausbildung an Naders Studie (vgl. Nader, 2015, S.148).  
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 +Durch die Untersuchung (Anwendung des narrativen Interviews) konnten die Erkenntnisseder jahrzehntelangen Erinnerungen der ehemaligen SChüler gewonnen und analysiert werden. 
 +Diese dienen der pädagogischen Relevanz und führen zu einer Mehrung des Professionswissens (vgl.Nader 2015S.15f.). Durch die Erkenntnissgewinnungkönnen Volksschullehrer ihre Sensibilität und Reflexion hinsichtlich des gegenwärtigen Handelns verbessern (vglebd.).
 ==== Literatur ==== ==== Literatur ====
  
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