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lehre:sose2017:sozialwissmeth:analysen:nader:tandem41

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lehre:sose2017:sozialwissmeth:analysen:nader:tandem41 [2017/09/15 17:35]
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 Die Entwicklung der Sinndimensionen weicht hier von dem ursprünglichen Konzept der Grounded Theory von Strauss & Corbin ab, indem Sie auf deren vorgegebenes Kodierparadigma, der Einteilung des Materials, verzichtet. (Vgl. Zorn 2010; S. 126) Sie begründet diese Entscheidung, indem Sie sich der Meinung eines anderen Autoren anschließt: „Glaser kritisiert dieses Kodierparadigma vehement, weil aufgrund der Kategorien in Ursachen, Bedingungen, Strategien und Konsequenzen eine implizite Theorie vorläge, in die die Daten gezwängt würden. Dies hab ich ähnlich erlebt.“ (Zorn 2010;S. 124) Die Entwicklung der Sinndimensionen weicht hier von dem ursprünglichen Konzept der Grounded Theory von Strauss & Corbin ab, indem Sie auf deren vorgegebenes Kodierparadigma, der Einteilung des Materials, verzichtet. (Vgl. Zorn 2010; S. 126) Sie begründet diese Entscheidung, indem Sie sich der Meinung eines anderen Autoren anschließt: „Glaser kritisiert dieses Kodierparadigma vehement, weil aufgrund der Kategorien in Ursachen, Bedingungen, Strategien und Konsequenzen eine implizite Theorie vorläge, in die die Daten gezwängt würden. Dies hab ich ähnlich erlebt.“ (Zorn 2010;S. 124)
  
-Die Autorinnen Lisa und Lavinia bemerken, dass Frau Zorn keine "Festgelegte[n] Transkriptionsregeln nennt" (Lisa & Lavinia, Tandem 21, Studie Zorn, [[lehre:sose2017:sozialwissmeth:analysen:nader:tandem21|Hyperlink]], Version vom 15.09.2017 13:00 Uhr) wodurch etwas der Transparenz der Arbeit verloren geht und hier nach Flick die Gefahr besteht, dass die Bearbeitung des Materials sehr ungenau wird. Dieser Meinung schließen wir uns an.+Die Autorinnen Lisa und Lavinia bemerken, dass Frau Zorn keine "Festgelegte[n] Transkriptionsregeln nennt" (Lisa & Lavinia, Tandem 21, Studie Zorn, [[lehre:sose2017:sozialwissmeth:analysen:nader:tandem21|Hyperlink]], Version vom 15.09.2017 13:00 Uhr) wodurch die Transparenz der Arbeit etwas leidet und hier die Gefahr besteht, dass die Bearbeitung des Materials sehr ungenau wird. Dieser Meinung schließen wir uns an.
 ==== Geltungsbegründung==== ==== Geltungsbegründung====
  
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 ==== Forschung als Diskurs==== ==== Forschung als Diskurs====
  
-Schließlich entfaltet Frau Zorn das Ergebnis Ihrer Arbeit auf mögliche Folgeuntersuchungen hin. Wie Eingangs schon erläutert, liefert die Grounded Theory Method die Möglichkeit für die Entwicklung weiterer Untersuchungen und theoretische Anstöße aus den gewonnenen Begriffen und Erkenntnissen heraus. Diese erstrecken sich über mögliche quantitative Studien, über didaktische Anwendungsmöglichkeiten bis zur pädagogischen Konzeptentwicklung in der Medienpädagogik und mehr. (Zorn 2010; S. 455 ff) +Schließlich entfaltet Frau Zorn das Ergebnis Ihrer Arbeit auf mögliche Folgeuntersuchungen hin. Wie Eingangs schon erläutert, liefert die Grounded Theory Method die Basis für weitere Untersuchungen und theoretische Anstöße aus den gewonnenen Begriffen und Erkenntnissen heraus. Diese erstrecken sich über mögliche quantitative Studien, über didaktische Anwendungsmöglichkeiten bis zur pädagogischen Konzeptentwicklung in der Medienpädagogik und mehr. (Zorn 2010; S. 455 ff) 
  
 Die, unseres Erachtens nach, bedeutende Erkenntnis ihrer Studie ist, dass „Konstruktionstätigkeit mit Digitalen Medien […] sich demnach selbst bei Einzelarbeit in Netzwerken, auch wenn diese nicht immer sichtbar sind [vollzieht].“ (Zorn 2010; S. 456) Diese Erkenntnis kann für sich stehen, ohne auf eine Folgeuntersuchung verweisen zu müssen. Die, unseres Erachtens nach, bedeutende Erkenntnis ihrer Studie ist, dass „Konstruktionstätigkeit mit Digitalen Medien […] sich demnach selbst bei Einzelarbeit in Netzwerken, auch wenn diese nicht immer sichtbar sind [vollzieht].“ (Zorn 2010; S. 456) Diese Erkenntnis kann für sich stehen, ohne auf eine Folgeuntersuchung verweisen zu müssen.
lehre/sose2017/sozialwissmeth/analysen/nader/tandem41.1505489717.txt.gz · Zuletzt geändert: 2020/11/04 21:35 (Externe Bearbeitung)