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lehre:sose2017:sozialwissmeth:analysen:nader:tandem11

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lehre:sose2017:sozialwissmeth:analysen:nader:tandem11 [2017/09/15 23:18]
tandem11a [Einleitung]
lehre:sose2017:sozialwissmeth:analysen:nader:tandem11 [2017/09/15 23:24]
tandem11a [Forschung als Diskurs]
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 ==== Verhältnis Theorie-Gegenstand==== ==== Verhältnis Theorie-Gegenstand====
  
-In der qualitativen Studie 'Konstruktionstätigkeit mit digitalen Medien' aus dem Jahr 2010, möchte Isabel Zorn einen Beitrag zur Medienbildung leisten.(vgl. Hug/Poscheschnik 2010, S.100-109) Die Medienpädagogik in unserer Gesellschaft hat sich im Laufe der Jahre rasant verändert und entwickelt und ohne dass wir es merken, beeinflussen uns die Traditionellen Medien aber auch besonders die Digitalen Medien enorm. (vgl. Zorn 2010, S.2) Es stellt sich daher die Frage, wie die Gesellschaft mit softwarebasierten Digitalen Medien umgeht und welche Bildungspotenziale bestehen. Der Forschungsgegenstand bezieht sich demnach auf die Konstruktionstätigkeiten mit digitalen Medien aus der Sicht der Kinder und Erwachsenen. Hierfür werden die Kinder und Erwachsene, egal welche Generation, welches Geschlecht oder welche sozialen Bedingungen, durch Interviews befragt. Ziel ist es, Erkenntnisse und unterschiedliche Perspektiven der Laien über konstruierende Tätigkeiten in Abgrenzung zu eher nutzenden, konsumierenden und gestaltenden Tätigkeiten zu erhalten.(vgl. Zorn 2010, S.6-7) Denn im Bereich der Medienpädagogik geht es weniger um die softwarebasis der Digitalen Medien und auf die Konstruktionstätigkeit, sondern mehr um die Gestaltung der Inhalte, des Grafik Design oder der audiovisuellen Darstellung. Die Laien sollen digitale Medien konstruieren, entwickeln und verändern und dadurch ihren Erkenntnishorizont erweitern und ihre daraus entwickelte Fähigkeiten und Fertigkeiten analysieren. (vgl. Zorn 2010, S.5)+In der qualitativen Studie 'Konstruktionstätigkeit mit digitalen Medien' aus dem Jahr 2010, möchte Isabel Zorn einen Beitrag zur Medienbildung leisten.(vgl. Hug/Poscheschnik 2010, S.100-109)Die Medienpädagogik in unserer Gesellschaft hat sich im Laufe der Jahre rasant verändert und entwickelt und ohne dass wir es merken, beeinflussen uns die Traditionellen Medien aber auch besonders die Digitalen Medien enorm. (vgl. Zorn 2010, S.2)Es stellt sich daher die Frage, wie die Gesellschaft mit softwarebasierten Digitalen Medien umgeht und welche Bildungspotenziale bestehen. Der Forschungsgegenstand bezieht sich demnach auf die Konstruktionstätigkeiten mit digitalen Medien aus der Sicht der Kinder und Erwachsenen. Hierfür werden die Kinder und Erwachsenen, egal welche Generation, welches Geschlecht oder welche sozialen Bedingungen, durch Interviews befragt. Ziel ist es, Erkenntnisse und unterschiedliche Perspektiven der Laien über konstruierende Tätigkeiten in Abgrenzung zu eher nutzenden, konsumierenden und gestaltenden Tätigkeiten zu erhalten.(vgl. Zorn 2010, S.6-7)Denn im Bereich der Medienpädagogik geht es weniger um die softwarebasis der Digitalen Medien und auf die Konstruktionstätigkeit, sondern mehr um die Gestaltung der Inhalte, des Grafik Design oder der audiovisuellen Darstellung. Die Laien sollen digitale Medien konstruieren, entwickeln und verändern und dadurch ihren Erkenntnishorizont erweitern und ihre daraus entwickelte Fähigkeiten und Fertigkeiten analysieren. (vgl. Zorn 2010, S.5).
 ==== Fragestellung, Forschungsperspektiven==== ==== Fragestellung, Forschungsperspektiven====
  
-Isabel Zorn beschäftigt sich mit dem Thema: Konstruktionstätigkeit mit digitalen Medien aus einer Medienbildungsperspektive, da bislang in der Medienpädagogik zwischen technologieorientierten und anderen Mediengestaltungstätigkeiten nur selten unterschieden wurde und es wenig Forschung über Konstruktionsfähigkeit und ihrer Bildungsrelevanz gibt. (vgl. Zorn 2010, S. 4) Da Isabel Zorn an diversen Projekten und Workshops beteiligt war, kam ihr die Idee noch tiefgründiger über die digitalen Medien zu forschen und herauszufinden, welche Bildungspotenziale und Konstruktionsfähigkeiten bei den unterschiedlichen und individuellen Laien entstehen. Daraus ergeben sich einige Fragen die zur Selbstreflexion anregen sollen. Welche Sinndimensionen von Konstruktionstätigkeit artikulieren die Laien? Welche Bildungspotentiale bietet die eigene Konstruktionstätigkeit mit Digitalen Medien? (vgl. Zorn 2010, S.5) Die Idee dahinter ist es, einen Beitrag an die wachsende und veränderte Medienpädagogik zu leisten und die bisher wenig erforschte Konstruktionstätigkeit in den Mittelpunkt zu stellen. +Isabel Zorn beschäftigt sich mit dem Thema: Konstruktionstätigkeit mit digitalen Medien aus einer Medienbildungsperspektive, da bislang in der Medienpädagogik zwischen technologieorientierten und anderen Mediengestaltungstätigkeiten nur selten unterschieden wurde und es wenig Forschung über Konstruktionsfähigkeit und ihrer Bildungsrelevanz gibt. (vgl. Zorn 2010, S. 4)Da Isabel Zorn an diversen Projekten und Workshops beteiligt war, kam ihr die Idee noch tiefgründiger über die digitalen Medien zu forschen und herauszufinden, welche Bildungspotenziale und Konstruktionsfähigkeiten bei den unterschiedlichen und individuellen Laien entstehen. Daraus ergeben sich einige Fragen die zur Selbstreflexion anregen sollen. Welche Sinndimensionen von Konstruktionstätigkeit artikulieren die Laien? Welche Bildungspotentiale bietet die eigene Konstruktionstätigkeit mit Digitalen Medien? (vgl. Zorn 2010, S.5)Die Idee dahinter ist es, einen Beitrag an die wachsende und veränderte Medienpädagogik zu leisten und die bisher wenig erforschte Konstruktionstätigkeit in den Mittelpunkt zu stellen. 
 ==== Annäherung ans Feld==== ==== Annäherung ans Feld====
  
-Isabel Zorn wirkte, wie bereits im oberen Abschnitt erwähnt, an einem Konstruktionsworkshop mit. Dort war sie in einer Forschungsgruppe 'Digitale Medien in der Bildung' an der Universität Bremen. Gemeinsam entwickelten Sie Kommunikationsplattformen, veränderten Programme und vieles mehr. Dadurch entwickelte sich ein großes Interesse daran, sich mit Medien und deren vielfältigen Funktionen auseinander zusetzen. In der heutigen Gesellschaft spielt Medienbildung eine große Rolle, deshalb ist ein Medienkompetenter Umgang mit digitalen Medien eine gute Voraussetzung. Die Arbeit besteht aus einem Theorieteil und einen Empirieteil, an den sich die Diskussion der Ergebnisse anschließt.Die Studie befasst sich vor allem mit den Begriffen Digitale Medien, Medienpädagogik, Medienbildung und Konstruktionstätigkeiten. Sie wird anhand von Interviewanalysen und ständig teilnehmender Beobachtung im ausgewählten Forschungsstil der Groundet Theory Methodology untersucht. Das besondere an diesem Forschungsstil ist die Offenheit und der Freiraum und die Interaktion gegenüber den Individuen und deren Konzepte. (vgl.Zorn 2010, S.7-10)+Isabel Zorn wirkte, wie bereits im oberen Abschnitt erwähnt, an einem Konstruktionsworkshop mit. Dort war sie in einer Forschungsgruppe 'Digitale Medien in der Bildung' an der Universität Bremen. Gemeinsam entwickelten Sie Kommunikationsplattformen, veränderten Programme und vieles mehr. Dadurch entwickelte sich ein großes Interesse daran, sich mit Medien und deren vielfältigen Funktionen auseinander zusetzen. In der heutigen Gesellschaft spielt Medienbildung eine große Rolle, deshalb ist ein Medienkompetenter Umgang mit digitalen Medien eine gute Voraussetzung. Die Arbeit besteht aus einem Theorieteil und einen Empirieteil, an den sich die Diskussion der Ergebnisse anschließt.Die Studie befasst sich vor allem mit den Begriffen Digitale Medien, Medienpädagogik, Medienbildung und Konstruktionstätigkeiten. Sie wird anhand von Interviewanalysen und ständig teilnehmender Beobachtung im ausgewählten Forschungsstil der Groundet Theory Methodology untersucht. Das besondere an diesem Forschungsstil ist die Offenheit und der Freiraum und die Interaktion gegenüber den Individuen und deren Konzepte. (vgl.Zorn 2010, S.7-10).
 ==== Sammlung der Daten==== ==== Sammlung der Daten====
  
-Die Forscherin wählte für ihre Studie die Grounded Theory Methodology, da sie davon ausgeht, das „die „Entdeckung“ von Theorien nicht Teil der Forschung, sondern eine Angelegenheit der kreativen Phantasie des Forschers“ darstellt und „die Forschung ist dagegen ausschließlich zuständig für die Überprüfung von schon bestehenden Theorien.(vgl. Hug/Poscheschnik 2010, S. 153) Die Grounded Theory stellt demgegenüber eine systematische Strategie oder Heuristik dar, mit deren Hilfe aus „Rohdaten“ theoretische Konzepte entwickelt werden können.“ (Zorn 2010, S.93) Der Fokus lag hierbei also nicht auf der Hypothesenüberprüfung sondern auf der Hypothesengenerierung. Dies ist sehr gut auf unerforschte Gebiete anwendbar und aus dem Grund, das man durch die Fokussierung auf die Theorie ein größeres „Spielfeld“ zur Verfügung hat und sich von dem Inhalt nicht dahingehend beeinflusst wird sondern sich auch von der eventuell Theorie widersprechenden Bedeutung des Datenmaterials überrascht werden kann. (vgl. Zorn 2010: S.95)+Die Forscherin wählte für ihre Studie die Grounded Theory Methodology, da sie davon ausgeht, das „die „Entdeckung“ von Theorien nicht Teil der Forschung, sondern eine Angelegenheit der kreativen Phantasie des Forschers“ darstellt und „die Forschung ist dagegen ausschließlich zuständig für die Überprüfung von schon bestehenden Theorien.(vgl. Hug/Poscheschnik 2010, S. 153)Die Grounded Theory stellt demgegenüber eine systematische Strategie oder Heuristik dar, mit deren Hilfe aus „Rohdaten“ theoretische Konzepte entwickelt werden können.“ (Zorn 2010, S.93)Der Fokus lag hierbei also nicht auf der Hypothesenüberprüfung sondern auf der Hypothesengenerierung. Dies ist sehr gut auf unerforschte Gebiete anwendbar und aus dem Grund, das man durch die Fokussierung auf die Theorie ein größeres „Spielfeld“ zur Verfügung hat und sich von dem Inhalt nicht dahingehend beeinflusst wird sondern sich auch von der eventuell Theorie widersprechenden Bedeutung des Datenmaterials überrascht werden kann. (vgl. Zorn 2010: S.95).
  
-Zu Beginn der Studie verwendete die Forscherin das Theoretical Sampling, um erste Erkenntnisse über das Themengebiet zu erlangen. Durch zeitliche, finanzielle und personelle Mängel ließen sich vereinzelt Forschungsprojekte leider nicht umsetzen. (vgl. Zorn 2010: S.101) Allerdings achtete Zorn darauf trotzdem ein großes Spektrum abzudecken und verwies auch auf die Aussage von Glaser/Strauß, welche deutlich macht, das nicht die Datenflut, sondern die präzise theoretische Konzeptentwicklung die Qualität einer zu entwickelnden GTM auszeichnet, und dafür auch auf wiederholte Finden ähnlicher Belege in verschiedenen Interviews verzichtet werden kann. (vgl. Zorn 2010: S.101)+Zu Beginn der Studie verwendete die Forscherin das Theoretical Sampling, um erste Erkenntnisse über das Themengebiet zu erlangen. Durch zeitliche, finanzielle und personelle Mängel ließen sich vereinzelt Forschungsprojekte leider nicht umsetzen. (vgl. Zorn 2010: S.101)Allerdings achtete Zorn darauf trotzdem ein großes Spektrum abzudecken und verwies auch auf die Aussage von Glaser/Strauß, welche deutlich macht, das nicht die Datenflut, sondern die präzise theoretische Konzeptentwicklung die Qualität einer zu entwickelnden GTM auszeichnet, und dafür auch auf wiederholte Finden ähnlicher Belege in verschiedenen Interviews verzichtet werden kann. (vgl. Zorn 2010: S.101).
 ==== Fixierung der Daten==== ==== Fixierung der Daten====
  
-Zorn beschreibt die Schwierigkeiten der Datenauswertung, bei ihrem Verfahren für den Umgang mit Interviews und Interviewstranskripten. Sie entscheidet sich dafür, die Datenauswertung mithilfe der KonstrukteurInnen Sinngemäß zu dokumentieren. Im Vordergrund steht die Suche nach subjektiven Sinndimensionen. Das bedeutet,die KonstrukteurInnen reflektieren ihr eigenes Vorgehen und ihre eigenen Handlungsweisen und versuchen den Sinn und das gewonnene Verständnis des Verfahren zu verstehen und zu konkretisieren. (vgl.Zorn 2010, S.121) +Zorn beschreibt die Schwierigkeiten der Datenauswertung, bei ihrem Verfahren für den Umgang mit Interviews und Interviewstranskripten. Sie entscheidet sich dafür, die Datenauswertung mithilfe der KonstrukteurInnen Sinngemäß zu dokumentieren. Im Vordergrund steht die Suche nach subjektiven Sinndimensionen. Das bedeutet,die KonstrukteurInnen reflektieren ihr eigenes Vorgehen und ihre eigenen Handlungsweisen und versuchen den Sinn und das gewonnene Verständnis des Verfahren zu verstehen und zu konkretisieren. (vgl.Zorn 2010, S.121). 
-Hinzukommend erwähnt Zorn, die Aufwendigkeit des Prozesses der Datenauswertung. Die Auswertung erfolgt schrittweise und präzise und beobachtend. Hierbei verwendet sie Beispiele und Empfehlungen von Witzel (2000) und noch weitere für die Kodierung. Die verschiedenen Wege der Kodierung nach dem Ansatz von Strauss (1991) wie unter anderem das Theoretische Kodieren oder das offene Kodieren (vgl.Flick 1995,S.387-392) nimmt Zorn zur Orientierung. Außerdem wird ein Postskript erstellt, wo Besonderheiten,Merkmale, offene Fragen und Auffälligkeiten der Gespräche festgehalten werden. (vgl.Zorn 2010,S.122) +Hinzukommend erwähnt Zorn, die Aufwendigkeit des Prozesses der Datenauswertung. Die Auswertung erfolgt schrittweise und präzise und beobachtend. Hierbei verwendet sie Beispiele und Empfehlungen von Witzel (2000) und noch weitere für die Kodierung. Die verschiedenen Wege der Kodierung nach dem Ansatz von Strauss (1991) wie unter anderem das Theoretische Kodieren oder das offene Kodieren (vgl.Flick 1995,S.387-392) nimmt Zorn zur Orientierung. Außerdem wird ein Postskript erstellt, wo Besonderheiten,Merkmale, offene Fragen und Auffälligkeiten der Gespräche festgehalten werden. (vgl.Zorn 2010,S.122). 
-Gezielte Datenerhebung oder Datenproduktion muss vor der Interpretation dokumentiert und aufbereitet werden.Die entstehenden Daten der gesprochenen Wörter  müssen aufgezeichnet oder beobachtet und ausgiebig protokolliert werden. (vgl. Flick,S.371)+Gezielte Datenerhebung oder Datenproduktion muss vor der Interpretation dokumentiert und aufbereitet werden.Die entstehenden Daten der gesprochenen Wörter  müssen aufgezeichnet oder beobachtet und ausgiebig protokolliert werden. (vgl. Flick,S.371).
  
  
 ==== Interpretation der Daten==== ==== Interpretation der Daten====
  
-Zur Auswertung ihrer Daten nutze Zorn die Gounded Theory Methology von (Corbin/Strauss (1996)). Hierbei verwendete sie unter anderem auch alle verschiedenen Arten des Kodierens: Selektives Kodieren, Axiales Kodieren und Offenes Kodieren. (vgl. Hug/Poscheschnik 2010, S.153-154) +Zur Auswertung ihrer Daten nutze Zorn die Gounded Theory Methology von (Corbin/Strauss (1996)). Hierbei verwendete sie unter anderem auch alle verschiedenen Arten des Kodierens: Selektives Kodieren, Axiales Kodieren und Offenes Kodieren. (vgl. Hug/Poscheschnik 2010, S.153-154). 
-Zudem glich sie auch mehrfach den Auswertungsprozess an ihren Forschungsgegenstand an, um eine Verbesserung ihrer Auswertungsmethode zu erzielen. (Zorn 2010: S.122)(vgl. Tandem 40)+Zudem glich sie auch mehrfach den Auswertungsprozess an ihren Forschungsgegenstand an, um eine Verbesserung ihrer Auswertungsmethode zu erzielen. (Zorn 2010: S.122)(vgl. Tandem 40).
 Um überhaupt eine Auswahl an Forschungsprozessen zu erzielen, muss der Vorgang des Interviewverfahren ausreichend beobachtet,dokumentiert und analysiert werden. Später entscheidet sich welches Material und welche Ausschnitte relevant für die Fragestellung sind und letztendlich kann eine Auswahlentscheidung im Forscherprozess fallen.  Um überhaupt eine Auswahl an Forschungsprozessen zu erzielen, muss der Vorgang des Interviewverfahren ausreichend beobachtet,dokumentiert und analysiert werden. Später entscheidet sich welches Material und welche Ausschnitte relevant für die Fragestellung sind und letztendlich kann eine Auswahlentscheidung im Forscherprozess fallen. 
-(vgl.Flick 1995,S.155),(vgl.Tabelle 11.1)+(vgl.Flick 1995,S.155),(vgl.Tabelle 11.1).
 ==== Geltungsbegründung==== ==== Geltungsbegründung====
  
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 5. Sinndimension Technologiebasierte Sozialitätskonstruktion  5. Sinndimension Technologiebasierte Sozialitätskonstruktion 
 6. Sinndimension Herstellung von Verbindungsprozessen  6. Sinndimension Herstellung von Verbindungsprozessen 
-(vgl. Zorn 2010, S.444-449)+(vgl. Zorn 2010, S.444-449).
  
  
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 ==== Forschung als Diskurs==== ==== Forschung als Diskurs====
  
-Isabel Zorn reflektiert ihre Position immer kritisch, hinterfragt ihre Vorgehensweisen und diskutiert ihre Ergebnisse. Sie hat in der Medienbildung viele Vorkenntnisse und ist in dem Forschungsgebiet spezialisiert. Im Verlauf ihrer Arbeit dokumentiert sie ihr Interview auf einer CD.(vgl. Zorn 2010, S.128,490) Ziel der Methode nach Grounded Theory Methodology war es, anhand des Datenmaterials theoretische Einsichten zu gewinnen. +Isabel Zorn reflektiert ihre Position immer kritisch, hinterfragt ihre Vorgehensweisen und diskutiert ihre Ergebnisse. Sie hat in der Medienbildung viele Vorkenntnisse und ist in dem Forschungsgebiet spezialisiert. Im Verlauf ihrer Arbeit dokumentiert sie ihr Interview auf einer CD.(vgl. Zorn 2010, S.128,490)Ziel der Methode nach Grounded Theory Methodology war es, anhand des Datenmaterials theoretische Einsichten zu gewinnen. 
-Das Ergebnis dieser Arbeit soll zeigen, dass Digitale Medien in der Medienpädagogik eine größere Rolle spielen müssen und mehr an Bedeutung gewinnen sollen. Die Laien haben anhand ihrer erstellten Konzepte, ein vertieftes Verständnis entwickeln können und mehr Transparenz in der Auseinandersetzung mit Konstruktionsprozessen erhalten können. Sie selbst gesteht, dass ihre Vorkenntnisse auch ein Problem in der Arbeit waren. Denn sie schenkte ungewollt positiven Potenzialen von Forschungsgruppen mehr Beachtung. Dennoch suchte sie kontinuierlich einen Austausch mit fachfremden und fachnahen KollegInnen. Weiterführend lässt sich sagen, dass die Ergebnisse zum weiteren Forschungen anregen. (vgl. Zorn 2010, S.449-452)+Das Ergebnis dieser Arbeit soll zeigen, dass Digitale Medien in der Medienpädagogik eine größere Rolle spielen müssen und mehr an Bedeutung gewinnen sollen. Die Laien haben anhand ihrer erstellten Konzepte, ein vertieftes Verständnis entwickeln können und mehr Transparenz in der Auseinandersetzung mit Konstruktionsprozessen erhalten können. Sie selbst gesteht, dass ihre Vorkenntnisse auch ein Problem in der Arbeit waren. Denn sie schenkte ungewollt positiven Potenzialen von Forschungsgruppen mehr Beachtung. Dennoch suchte sie kontinuierlich einen Austausch mit fachfremden und fachnahen KollegInnen. Weiterführend lässt sich sagen, dass die Ergebnisse zum weiteren Forschungen anregen. (vgl. Zorn 2010, S.449-452).
  
  
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