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lehre:sose2017:sozialwissmeth:analysen:nader:tandem07

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lehre:sose2017:sozialwissmeth:analysen:nader:tandem07 [2018/03/05 13:05]
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 ==== Fragestellung, Forschungsperspektiven==== ==== Fragestellung, Forschungsperspektiven====
  
-Die Dissertation von Zorn, untersucht aus der Sicht der Medienpädagogik, Konstruktionstätigkeit mit Digitalen Medien durch Laien- Konstrukteur/innen als eine spezifische Form von Mediengestaltung, welche sich auf die Gestaltung der technologischen Grundlage eines Mediums bezieht (vgl Zorn, 2010: IV). Bislang wurden technologieorientierte und andere Mediengestaltungstätigkeiten voneinander getrennt. Aus diesem Grund wurde in der Medienpädagogik die Konstruktionstätigkeit wenig erforscht (vgl. Zorn, 2010: 4). Das Verständnis von Konstruktionstätigkeit war für die Forscherin einer der zentralen Aspekte des Forschungsprozesses (vgl. Zorn, 2010: 6). Im Verlauf der Analyse der Daten hat sich die Frage nach Bildungsprozessen entwickelt (vgl. Zorn, 2010: 4f). Speziell wurden Fragen entwickelt, welche auf die Sinndimensionen der Konstruktionstätigkeit, aus der Sicht der Befragten, welche sich mit dem Konstruktionsprozess beschäftigen, eingehen (vgl. Zorn, 2010: 6). Einige der analyseleitenden Fragen sind zum Beispiel: „ Wie nehmen Informatik-Laien ihre eigenen Konstruktionstätigkeiten wahr? Wodurch unterscheiden sie das Konstruieren von Digitalen Medien von anderen Tätigkeiten? Wie Kontextualisierung sie diese Erfahrungen? Welche Bezüge entwickelt sie zwischen ihrer entwickelnden Tätigkeit und ihrer Lebenswelt?“ (Zorn, 2010: 6). Hierbei wird nochmals deutlich, dass das Ziel der Arbeit grundlegend die konstruierenden Tätigkeiten in Abgrenzung zu nutzenden, konsumierenden und gestaltenden Tätigkeiten ist (vgl. Zorn, 2010: 6). Isabel Zorn distanziert sich ausdrücklich davon, Erkenntnisse nur über eine Art  von Konstruktionstätigkeit zu gewinnen oder Aussagen über eine bestimmte Zielgruppe zu treffen (vgl. Zorn, 2010: 6).+Die Dissertation von Zorn, untersucht aus der Sicht der Medienpädagogik, Konstruktionstätigkeit mit Digitalen Medien durch Laien- Konstrukteur/innen als eine spezifische Form von Mediengestaltung, welche sich auf die Gestaltung der technologischen Grundlage eines Mediums bezieht (vgl Zorn, 2010: IV). Bislang wurden technologieorientierte und andere Mediengestaltungstätigkeiten voneinander getrennt. Aus diesem Grund wurde in der Medienpädagogik die Konstruktionstätigkeit wenig erforscht (vgl. Zorn, 2010: 4). Das Verständnis von Konstruktionstätigkeit war für die Forscherin einer der zentralen Aspekte des Forschungsprozesses (vgl. Zorn, 2010: 6). Im Verlauf der Analyse der Daten hat sich die Frage nach Bildungsprozessen entwickelt (vgl. Zorn, 2010: 4f). Speziell wurden Fragen entwickelt, welche auf die Sinndimensionen der Konstruktionstätigkeit, aus der Sicht der Befragten, welche sich mit dem Konstruktionsprozess beschäftigen, eingehen (vgl. Zorn, 2010: 6). Einige der analyseleitenden Fragen sind zum Beispiel: „ Wie nehmen Informatik-Laien ihre eigenen Konstruktionstätigkeiten wahr? Wodurch unterscheiden sie das Konstruieren von Digitalen Medien von anderen Tätigkeiten? Wie Kontextualisierung sie diese Erfahrungen? Welche Bezüge entwickelt sie zwischen ihrer entwickelnden Tätigkeit und ihrer Lebenswelt?“ (Zorn, 2010: 6). Hierbei wird nochmals deutlich, dass das Ziel der Arbeit grundlegend die konstruierenden Tätigkeiten in Abgrenzung zu nutzenden, konsumierenden und gestaltenden Tätigkeiten ist (vgl. Zorn, 2010: 6). Zorn distanziert sich ausdrücklich davon, Erkenntnisse nur über eine Art  von Konstruktionstätigkeit zu gewinnen oder Aussagen über eine bestimmte Zielgruppe zu treffen (vgl. Zorn, 2010: 6).
 ==== Annäherung ans Feld==== ==== Annäherung ans Feld====
  
-Die Abhandlung gliedert sich allgemein in einen Theorieteil und einen Empirieteil, in dessen Folge sich die Diskussion der Ergebnisse anschließt (vgl. Zorn, 2010: 7). Die Wahl der Methode Grounded Theory Methodology, welche im Folgenden mit GTM abgekürzt wird, legt die Wissenschaftlerin nicht begründet in ihrer Arbeit dar, sondern geht darauf ein wieso sie es für sinnvoll hält, die Auswahl durch eine Abgrenzung zu anderen Methoden darzulegen (vgl. Zorn, 2010: 96f). Um nochmals zu verdeutlichen was das Ziel der Arbeit ist, zielt die Theoriebildung darauf aus, zu beschreiben und zu erklären wie die Konstruktionstätigkeit zu verstehen ist. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Spezifika der Digitalen Medien mit den Handlungen, Motiven und Konsequenzen für die Konstrukteur/innen in Zusammenhang gesetzt (vgl. Zorn, 2010: 96). Hierbei wird auf die Hypothesengenerierung nicht die Hypothesenprüfung eingegangen (vgl. Zorn, 2010: 96). Die GTM befasst sich „bewusster mit dem Problem, wie man aus empirischen Daten soziologische Theorien entwickeln kann.Sie liefert empirisch abgesicherte Theoriebausteine zu Bedingungen, Strategien und Konsequenzen eines Untersuchungsphänomens als Elementen sozialer Prozesse“ (Brüsemeister, 2008: 181f). Dies trifft für den Untersuchungsgegenstand der Konstruktionstätigkeit lernender Konstrukteur/innen mit Digitalen Medien bei Isabel Zorn zu (vgl. Zorn, 2010: 97). Dabei wurde der Untersuchungsgegenstand wenig systematisch untersucht und die Fragestellung weit genug gefasst um die Forschungsperspektive nicht von Beginn an zu eng zu fassen. (vgl. Zorn, 2010: 97).+Die Abhandlung gliedert sich allgemein in einen Theorieteil und einen Empirieteil, in dessen Folge sich die Diskussion der Ergebnisse anschließt (vgl. Zorn, 2010: 7). Die Wahl der Methode Grounded Theory Methodology, welche im Folgenden mit GTM abgekürzt wird, legt die Wissenschaftlerin nicht begründet in ihrer Arbeit dar, sondern geht darauf ein wieso sie es für sinnvoll hält, die Auswahl durch eine Abgrenzung zu anderen Methoden darzulegen (vgl. Zorn, 2010: 96f). Um nochmals zu verdeutlichen was das Ziel der Arbeit ist, zielt die Theoriebildung darauf aus, zu beschreiben und zu erklären wie die Konstruktionstätigkeit zu verstehen ist. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die Spezifika der Digitalen Medien mit den Handlungen, Motiven und Konsequenzen für die Konstrukteur/innen in Zusammenhang gesetzt (vgl. Zorn, 2010: 96). Hierbei wird auf die Hypothesengenerierung nicht die Hypothesenprüfung eingegangen (vgl. Zorn, 2010: 96). Die GTM befasst sich „bewusster mit dem Problem, wie man aus empirischen Daten soziologische Theorien entwickeln kann.Sie liefert empirisch abgesicherte Theoriebausteine zu Bedingungen, Strategien und Konsequenzen eines Untersuchungsphänomens als Elementen sozialer Prozesse“ (Brüsemeister, 2008: 181f). Dies trifft für den Untersuchungsgegenstand der Konstruktionstätigkeit lernender Konstrukteur/innen mit Digitalen Medien bei Zorn zu (vgl. Zorn, 2010: 97). Dabei wurde der Untersuchungsgegenstand wenig systematisch untersucht und die Fragestellung weit genug gefasst um die Forschungsperspektive nicht von Beginn an zu eng zu fassen. (vgl. Zorn, 2010: 97).
 ==== Sammlung der Daten==== ==== Sammlung der Daten====
  
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